Mit E-Mails Geld verdienen

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Artikel erschienen in IT Magazine 2015/06

Übernahme oder Fusion

Finanzieren möchte sich das Start-up durch Kommissionen. Diese liegen derzeit bei zehn Prozent der Umsätze der Nutzer. Schucan sieht die Entwicklung des Dienstes aber realistisch: «Mit dem aktuellen Widerstand, der gegen das Bezahlen für elektronische Kommunikation herrscht, ist es schwer vorstellbar, dass das Unterfangen schnell rentabel wird. Ningo.me ist bislang eigenfinanziert. Da ich eine Familie habe, werde ich den Dienst auf diese Weise nicht mehr lange Vollzeit weiterentwickeln können.» Aus diesem Grund kann er sich gut vorstellen, den Dienst an einen Big Player der IT-Branche zu verkaufen. «Die Big Player verfügen über die Ressourcen, um das Konzept zu einem Erfolg zu machen», ist er überzeugt.
Eine andere Option stellt die Fusion mit einem der beiden Unternehmen Wrte.io oder Getcomposed.com dar, die inzwischen einen ähnlichen Dienst lanciert haben. Man hätte durch die Kräftebündelung vermutlich eine höhere Durchsetzungskraft. Eine Art Zusammenarbeit besteht bereits: Die Konkurrenten teilen ihre Erfahrungen miteinander und profitieren so gegenseitig von ihrem Wissen. Da die Unternehmen zwar alle die Bezahlung für elektronische Kommunikation zum Ziel haben, hierfür aber unterschiedliche Ansätze verfolgen, geben sie sich noch etwas Zeit. «Wir wollen die unterschiedlichen Dienste erst noch nutzen, um die verschiedenen Reaktionen darauf zu beobachten, bevor wir uns irgendwann vielleicht zusammenschliessen», verrät Schucan abschliessend. (af)
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