Digitaler Erfolg in Afrika

Digitaler Erfolg in Afrika

Artikel erschienen in IT Magazine 2014/10
Bernard Bachmann, ein Schweizer Unternehmer, der sich vor Jahren in Süd­afrika niedergelassen hat, heute Managing Director von Cytracon Webservices, einem E-Commerce-Spezialisten, bestätigt diese Erfahrung: «Das Potential im südafrikanischen Markt ist enorm!» Er sieht zudem einen sehr interessanten Pool an IT-Fachkräften: «Durch auto­didaktische Massnahmen werden die Defizite des im Allgemeinen schwachen Schulbildungssystems ausgeglichen. Die jungen Leute sind motiviert, zielstrebig und hungrig nach Erfolg. Das bedeutend tiefere Lohnniveau und eine minimale Zeitdifferenz lässt für Schweizer IT-Unternehmen eine äusserst interessante Ausgangslage entstehen.» So listet Gartner Südafrika als eine der bedeutenden Software-Entwicklungsdestinationen weltweit.
Das Geschäftsgebaren ist in der Regel europäischen oder amerikanischen Zuschnitts. China, Japan oder auch Russland sind uns in dieser Beziehung ferner als viele Länder Afrikas. Überall wird ausserdem neben der Landessprache Englisch oder Französisch gesprochen.

Qualitätsbewusstsein nimmt zu

Swiss Made hat in Südafrika einen ausgezeichneten Qualitätsruf. Kunden beginnen mehr und mehr, genau diese Qualität zu schätzen. Das findet auch Clinton Alley, Managing Director von Skidata South Africa, einem Adliswiler Anbieter von Zutritts-, Management- und Ticketing-Lösungen für den Zugang von Personen und Fahrzeugen: «Wir sind deutlich teurer als asiatische oder lokale Anbieter, aber wir bewegen uns auf einem ganz anderen Niveau bei der Herstellungsqualität, der Verlässlichkeit und der Nachhaltigkeit. Und der Markt erkennt stärker die Notwendigkeit, eine höhere Qualität zu beschaffen.» So konnte sich Skidata in nur zweieinhalb Jahren als wichtiger Markt­akteur etablieren.

Neuen Kommentar erfassen

Anti-Spam-Frage Aus welcher Stadt stammten die Bremer Stadtmusikanten?
Antwort
Name
E-Mail
SPONSOREN & PARTNER