Mobile fordert MPS-Anbieter

Mobile fordert MPS-Anbieter

Artikel erschienen in IT Magazine 2014/03

Ablauf des Optimierungsprozesses


Entscheidet sich ein Unternehmen dazu, künftig auf Managed Print Services zu setzen, wird in einer ersten Phase der Ist-Zustand analysiert, um eine Momentaufnahme zu erhalten. Miteinbezogen werden zu diesem Zweck der bestehende Gerätepark der Firma, die Auslastung und Standorte der Geräte, laufende Verträge und – so weit wie möglich – das Druckverhalten der Mitarbeitenden. Diese Analyse stellt die Basis für das weitere Vorgehen dar und sorgt für Transparenz. Aufgrund der gewonnenen Daten kann nun in einer zweiten Phase ein erster Optimierungsvorschlag ausgearbeitet werden. Dieser zeigt den Soll-Zustand auf.
Die dritte Phase schliesslich bezeichnet die Umsetzung der erarbeiteten Massnahmen. Die Leistungen des Anbieters sind dabei modular aufgebaut, was für den Kunden bedeutet, dass er selbst entscheiden kann, wie weit die Dienstleistung gehen soll. Die Optimierung ist nach Abschluss der dritten Phase jedoch nicht abgeschlossen, denn sie benötigt stetige Überprüfung und Anpassungen, um mit den Entwicklungen des Unternehmens Schritt halten zu können.
Die Abrechnung der Managed Print Services erfolgt je nach Anbieter über eine monatliche Pauschale oder nach Verbrauch. Letzterer setzt sich zusammen aus der Anzahl gedruckter Seiten sowie dem Toner- beziehungsweise Tintenverbrauch.

Anbieter in der Schweiz

Managed Print Services können direkt von den grossen Herstellern wie Canon, Toshiba, Ricoh oder Brother bezogen werden. In der Schweiz gibt es jedoch auch viele grössere und kleinere Fachhändler, die zusätzlich zu ihrem Hardware-Angebot auch MPS anbieten. Diese unterstützen meist mehrere verschiedene Hersteller und stellen damit eine Alternative zu den internationalen Grossfirmen dar, die teilweise nur ihre eigenen Marken unterstützen. Die Marktübersicht auf den beiden vorhergehenden Seiten bietet einen Überblick, welche MPS-Lösungen in der Schweiz momentan erhältlich sind und was diese den Kunden bieten.

Drucken wird mobil
Da Mobiltelefone beziehungsweise Smartphones bereits vielfältig im Arbeitsalltag eingesetzt werden, ist es wenig erstaunlich, dass vermehrt auch Druckaufträge von mobilen Geräten aus gestartet werden. Diesem Trend wurde lange wenig Beachtung geschenkt und die Druckinfrastruktur wurde den neuen technischen Möglichkeiten nicht angepasst.
Erst seit Kurzem lässt sich feststellen, dass das Thema Mobile Printing vermehrt aufgegriffen wird. Beispielweise bieten Canon und Lexmark entsprechende Applikationen an, die das Drucken von Smartphones, Tablets und anderen mobilen Geräten ermöglichen. Beide Apps sind sowohl für iPhones und iPads als auch für Android-Geräte kostenlos erhältlich. Das mobile Drucken wird aber mittlerweile von fast allen Herstellern ermöglicht. Teilweise werden auch Airprint von Apple und Cloud Print von Google unterstützt.
Zudem wurde im letzten Jahr von einigen Marktführern die Mopria-Allianz ins Leben gerufen. Die Gründungsmitglieder Canon, Samsung, HP und Xerox beabsichtigen, Standards für mobiles Drucken zu definieren und zu vereinheitlichen. Generell soll der Druckvorgang vereinfacht werden.

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