Wegbegleiter zum Mobile Printing

Wegbegleiter zum Mobile Printing

Artikel erschienen in IT Magazine 2014/03

Beratung gewinnt an Gewicht


Angesichts fehlender Standards gewinnt die professionelle Beratung an Gewicht. Neben der genauen Analyse der Kundeninfrastruktur und den rechtlichen sowie organisatorischen Rahmenbedingungen – wie beispielsweise der Vertraulichkeit von Daten – nehmen MPS-Anbieter dabei die verschiedenen Nutzungsszenarien in den Blick: Verfolgt der Kunde eine bestimmte Herstellerstrategie? Wird ausschliesslich innerhalb der Büroumgebung gedruckt? Sollen Mitarbeiter in verschiedenen Firmenniederlassungen drucken können? Welche Inhalte dürfen via Mobile Device auf Papier gebracht werden? Je nach Anforderungsprofil entstehen individuelle Lösungskonzepte, die geeignete Hardware, Software und Services umfassen können. So passt beispielsweise zu einer auf iOS-Geräten basierenden Mobility-
Strategie die Nutzung von Airprint-fähigen Druckern – unter der Voraussetzung eines hinreichend verfügbaren WLANs.
Ohne Netzwerkanbindung – aber ebenfalls von kompatibler Hardware abhängig – funktioniert die von einigen Herstellern unterstützte direkte WiFi-Kopplung von Mobilgerät und Drucker durch Near Field Communication. Offenheit für Heterogenität und einen hohen Grad an Sicherheit bieten individuell entwickelte App-Lösungen: Dank massgeschneiderter Software können Druckaufträge hinter der Firmen-Firewall und mithilfe vorhandener Steuerungsressourcen wie dem Active Directory abgewickelt werden – unabhängig vom Betriebssystem des Endgeräts wie auch vom Hersteller der Druckerhardware.
Der MPS-Partner übernimmt die Bereitstellung der Softwarelösung sowie die Implementierung, den Betrieb und die Wartung. Zusätzlicher Vorteil: Bei einem späteren Druckerwechsel bietet die Lösung dem Kunden Investitionssicherheit, da bereits etablierte Prozesse nicht verändert werden müssen. Grundvoraussetzung auf Seiten der Druckerinfrastruktur ist – wie bei vielen Mobile-Printing-Szenarien – die Netzwerkfähigkeit der Drucker oder MFPs, was die meisten der heute in Unternehmen eingesetzten Geräte ungeachtet ihres Alters gewährleisten.

Zukunftssichere Ausrichtung

Experten gehen davon aus, dass die zunehmende Zahl beruflich genutzter mobiler Endgeräte und deren Einbindung in die Unternehmensprozesse das Thema Mobile Printing deutlich forcieren wird. Mobiles Drucken wird sich demnach in den kommenden zwei bis drei Jahren zu einer Standardanforderung im
Output-Management entwickeln. In manchen Branchen könnte der Ausdruck von mobil erfassten und genutzten Informationen dabei eine ergänzende Lösung oder lediglich ein Zwischenschritt zu komplett digitalisierten Dokumentenprozessen sein, zum Beispiel im Rahmen eines Krankenhausinformationssystems (KIS). Deshalb wird es auch künftig auf eine ganzheitliche Betrachtung und individuell passende Lösungen ankommen. Das von MPS-Spezialisten angebotene Outtasking auf Mietbasis ist eine probate Vorgehensweise, um Druckerinfrastrukturen zukunftssicher auszurichten. Denn eine konsolidierte und vereinheitlichte Druckerumgebung erleichtert die Implementierung von mobilen Druck-
lösungen. Zudem ist eine gemanagte Infrastruktur stets auf dem aktuellsten Stand der Technik und damit anschlussfähig an Weiterentwicklungen.

Daniel Schlumpf ist Geschäftsführer von Bechtle Printing Solutions.
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