1000 Hirne in der Westentasche

1000 Hirne in der Westentasche

Artikel erschienen in IT Magazine 2013/01
Aus diesem initialen Mapping resultiert eine gewichtete Wissenskarte des Unternehmens, die durch die weitere Nutzung immer genauer wird. Das System lernt also selbständig dazu. Dabei werden beantwortete Fragen archiviert und müssen so nicht erneut beantwortet werden. Die Handhabung ist denkbar einfach – ähnlich einer Suchanfrage bei Google. Ebenfalls wichtig ist, dass Starmind nicht sinnlos Spam produziert. Vielmehr werden immer nur drei Personen pro Frage angesprochen: Die besten Experten, die das System kennt. Erst wenn diese innerhalb einer bestimmten Frist keine Antwort geben, spricht das System die nächsten drei an.

Mitarbeiterwiderstand

Bisher scheiterten solche Projekte häufig an der mangelnden Bereitschaft der Mitarbeiter, ihr Fachwissen zu digitalisieren. Mit Starmind soll das anders sein, denn es geht nicht nur darum, Wissen abzugreifen, sondern vor allem auch darum, Wissen über Hier­archiegrenzen hinweg sichtbar zu machen. «Der Mitarbeiter kann sich so positionieren, auch ausserhalb seiner Stellenbeschreibung.» Damit meint Kaufmann das Fachwissen, das neben dem Daily Business noch in den Köpfen der Leute steckt. «Jeder redet gern über sein Steckenpferd», meint er weiter. Das System hat auch noch den Vorteil, den Kreis der üblichen Verdächtigen aufzubrechen. Denn geht es darum, ein neues Projekt auf den Weg zu bringen, werden bisher meist die selben Leute zusammengeholt. Ganz egal, ob sie sich mit dem Thema auskennen oder nicht. Mit Starmind entsteht zu jedem Mitarbeiter eine Wissenskarte, die über ein Management-Cockpit sichtbar ist. So lassen sich schnell ein paar Experten zusammentrommeln, wenn Not am Mann ist.

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