Entwickeln für Windows 8

Entwickeln für Windows 8

Artikel erschienen in IT Magazine 2012/10

Der Windows Store

(Quelle: Swiss IT Magazine)
Für die Verbreitung von Windows 8 Apps hat Microsoft den Windows Store lanciert, für den Entwickler ihre Anwendungen einreichen und einem weltweiten Markt zugänglich machen können. Um eine bequeme Installation und spätere Updates über den Store möglich zu machen, haben die Redmonder das Deployment von Windows Store Apps im Vergleich zu herkömmlichen Desktop-Anwendungen stark vereinfacht. Das Setup einer App besteht im Wesentlichen aus dem Kopieren der Applikationsdateien in einen eigenen Ordner im Appdata-Systemverzeichnis. Grundlage dafür bildet ein neues Deployment-Paket (Appx-Package), das alle Konfigurationsinformationen und Dateien einer Windows-8-App enthält. App-Packages müssen mit einem Zertifikat signiert sein, das vor jeder Ausführung geprüft wird. Alternativ bietet Microsoft Firmen auch die Möglichkeit, Apps direkt ohne Umweg über den Windows Store auszuliefern.

WinRT: API für Windows 8 Apps

Die technische Basis für Windows Store Apps bildet eine komplett neue, in Native-Code (C++) geschriebene Laufzeitumgebung mit der Bezeichnung Windows Runtime (WinRT). WinRT wurde so konzipiert, dass sie nicht nur auf x86- und x64-CPUs, sondern auch auf Geräten mit ARM-Prozessoren zum Einsatz kommen kann. Dafür bringt Microsoft einen speziellen Windows-8-Ableger auf den Markt, der verwirrenderweise als Windows RT bezeichnet wird, aber nicht mit der eigentlichen Runtime WinRT verwechselt werden sollte.
Neben der Ausführungsumgebung stellt WinRT auch die notwendigen APIs für die Programmierung von Windows Store Apps bereit. Dazu zählen neben den Basisfunktionen für Memory Management, Authentication oder Kryptographie auch Klassen für die Umsetzung der oben beschriebenen neuen Konzepte der Windows Apps. So etwa für Contracts, Animationseffekte, UI-Komponenten oder für den Zugriff auf Gerätesensoren (GPS, Accelerometer, Kompass, Lichtsensoren etc.) und andere Hardware-Komponenten wie eine Kamera.
Microsoft hat WinRT so konzipiert, dass einerseits sehr Hardware-nah programmiert werden kann und andererseits unterschiedliche Sprachen, Runtime-Umgebungen und Rendering-Technologien zum Einsatz kommen können. Grundsätzlich haben Entwickler die Wahl zwischen drei Varianten:
Gewöhnungsbedürftig: Der neue, flache und farbarme Look soll den Fokus auf den Code lenken. (Quelle: Swiss IT Magazine)
(Quelle: Swiss IT Magazine)


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