MFP weiter auf dem Vormarsch

MFP weiter auf dem Vormarsch

Artikel erschienen in IT Magazine 2012/06

Tiefere Anschaffungs- und Wartungskosten

Dass die MFP so beliebt sind, liegt für viele Kunden auf der Hand: Man kriegt alles in einem Gerät. Dadurch kann laut Dion Wawrzyn, Head of Product Management bei Brother, sowohl die Flexibilität als auch die Produktivität gesteigert werden. Epson erwähnt speziell die Kompaktheit der MFPs gegenüber einer Kombination aus Einzellösungen, was eine einfachere Implementierung in bestehende Räume ermögliche. Xerox streicht die Scan-Funktion der MFPs hervor, die – zusammen mit der richtigen Software für das Dokumentenmanagement – eine effiziente Datenarchivierung ermögliche.
Für Graphax gibt es derweil noch weitere Vorteile, beispielsweise die Endverarbeitungsmöglichkeiten mit Heft- oder Sattelheftfunktion für den Broschürendruck. Und nicht zuletzt ist laut Frédérik Rating eine multifunktionale Lösung in der Anschaffung günstiger als eine Vielzahl von Einzelgeräten. Dem stimmen auch Marcel Hügli, Business Unit Manager Printing bei Samsung Schweiz und Regina Glaser, Public Relations Manager DACH bei Lexmark zu.
«Weiter ist nicht zu vergessen, dass weniger Geräte auch tiefere Servicekosten mit sich tragen», erklärt Roberto Seppi von Kyocera Document Solutions. «Kommt dazu, dass man beim Einsatz von nur einem Gerät auch nur eine Variante von Verbrauchsmaterialien (Tonern) benötigt», ergänzt Walter Briccos. Für ihn ist auch die Installation im Netzwerk oder am PC, die nur eine Treiberinstallation erfordert, ein grosser Vorteil. Man spare somit nicht nur Platz und Geld sondern auch Zeit, so der Managing Director von Oki Schweiz.

Wichtige Fragen vor dem Kauf klären

Soweit zu den Vorteilen der MFPs. In der folgenden Marktübersicht stellen wir zehn aktuelle Modelle mit Netzwerkanschluss und Laser- oder LED-Technologie vor, die farbige Dokumente bis A4-Format verarbeiten können und optimiert sind für den Einsatz in kleinen Arbeitsgruppen oder KMU.
Die Geräte liegen alle in einer Preisspanne zwischen 700 und 1500 Franken – mit zwei Ausnahmen, dem Imagerunner C1028iF von Canon und dem Bizhub C35 von Konica Minolta. Diese beiden Geräte weisen dafür den grössten Funktionsumfang auf und sind insgesamt eher für den Einsatz in Unternehmen mit höheren Ansprüchen an die Dokumenten­verarbeitung und höheren Druckvolumen – im Falle des Bizhub C35 – gedacht.
Neben dem Preis sprechen natürlich viele weitere Faktoren für den Kauf eines MFPs. Für Marcel Hügli von Samsung Schweiz ist es daher wichtig, dass noch vor der Anschaffung intern unbedingt die Bedürfnisse genau abgeklärt werden, damit schliesslich ein entsprechendes und passendes Gerät installiert werden kann. Dies ist auch für Regina Glaser von Lexmark zentral. Folgende Fragen sollte man sich laut ihr vor dem Kauf stellen: Wie soll der MFP vorwiegend zum Einsatz kommen? Sollen Farb- oder ausschliesslich Dokumente in Schwarz-Weiss gedruckt und kopiert werden? Wie hoch ist das monatliche Druck- und Kopiervolumen? Wieviele Mitarbeiter haben Zugriff? Soll das Gerät für ein Dokumentenmanagement-System genutzt werden? «Dazu sollte man auch Garantie- und Serviceleistungen beachten, damit keine versteckten Kosten in einem vorgesehenen Zeitraum entstehen», ergänzt Roberto Seppi einen wichtigen Punkt. HP empfiehlt ausserdem, generell auch auf Lärmemissionen, Stromverbrauch, einfache Installation und intuitive Bedienung sowie auf ein gutes und übersichtliches User-Interface zu achten. (mv)
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