Die rechtlichen Aspekte von StaaS

Die rechtlichen Aspekte von StaaS

Artikel erschienen in IT Magazine 2012/03

Vier verschiedene Modelle

Im Zusammenhang mit Cloud Computing werden jeweils vier verschiedene Organisationsformen unterschieden:
Private Clouds erscheinen in rechtlicher Hinsicht grundsätzlich wenig problematisch, da diese lediglich eine unternehmensinterne technische Reorganisation von IT-Strukturen ohne Auswirkungen auf vertragliche Aussenbeziehungen darstellen. Werden solche Private Clouds von Dritten betrieben, liegt aus rechtlicher Sicht ein klassisches IT-Outsourcing vor.
Bei einer Public Cloud wird die Infrastruktur vollständig durch den Cloud Provider bewirtschaftet und bestimmt. Der Kunde hat diesbezüglich nichts zu sagen und kann in aller Regel keinen Einfluss auf die Server- oder Rechen­zenter-Standorte nehmen. Hier hat man es mit einem neuartigen IT-Outsourcing zu tun.
Sodann gibt es noch die Hybrid und Community Clouds. Von Hybrid Cloud spricht man, wenn eine Public und eine Private Cloud gleichzeitig und parallel genutzt werden. Eine Community Cloud ermöglicht es verschiedenen Organisationen, dieselbe Infrastruktur gemeinsam zu nutzen.
Entscheidet sich ein Unternehmen schliesslich, seine Unternehmensdaten in die Public Cloud eines Drittanbieters auszulagern, stellen sich folgende Fragen:
- Welche Daten eignen sich für ein Outsourcing in die Cloud? Spielt es eine Rolle, in welchem Land diese gespeichert werden?
- Welches Sicherheitsniveau benötigen die fraglichen Daten?
- Wer haftet bei Übertragungsstörungen oder Datenverlust?
- Wer ist für eine Backup-Lösung verantwortlich?
- Wie sieht die Exit-Lösung aus?

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