Die Facebook-Alternative

Die Facebook-Alternative

Artikel erschienen in IT Magazine 2011/11

100 Arbeitsplätze sollen entstehen

Als das Projekt ein immer grösseres Ausmass annahm, machte sich Horinal auf die Suche nach Partnern. Dabei seien ihm sowohl komplette Übernahmen als auch ein Kauf des geistigen Eigentums angeboten worden, was er beides abgelehnt habe.
Schliesslich fand er diverse Mitarbeiter, darunter Programmierer, Netzwerkspezialisten und IT-Ingenieure, sowie auch einen Investor. Dieser war in einem Artikel in der Westschweizer Presse auf das Social Network aus der Schweiz aufmerksam geworden und habe sich nach einer langen Unterredung entschieden, in Horiconnect zu investieren, erinnert sich Horinal.
Mittlerweile beschäftigt Horinal acht Mitarbeiter – laut ihm alles kreative Köpfe, die keine Angst vor Herausforderungen haben. Doch mit dieser Anzahl ist er noch nicht zufrieden: Er strebt hierzulande die Schaffung von etwa hundert Arbeitsplätzen an.

Finale Version kommt im Dezember

Das Schweizer Start-up Horilis konzentriert sich aber nicht nur auf Horiconnect, sondern bietet auch Dienstleistungen in den Bereichen IT, Photographie, Kleinanzeigen, Onlineshops sowie audiovisuelle Services an. Das ist auch gut so, denn mit Horiconnect verdient Horinal aktuell kein Geld. «Die User sollen das soziale Netzwerk kostenlos nutzen können», so seine Philosophie. Als Technologiefirma, die eigene Produkte und Applikationen entwickelt, habe man verschiedene Umsatzquellen in den Bereichen IT, Telekommunikation und Services in Planung, betont er.
Momentan steht das soziale Netzwerk in einer Beta-Version bereit. Horinal betont, dass der Name Horiconnect, der sich aus Teilen seines Nachnamens sowie dem Wort «connect» zusammensetzt, nur für die Vorabversion gilt. Zusammen mit der finalen Fassung der Plattform Ende Dezember soll dann auch der Markenname publiziert werden. Ausserdem werde man im Dezember noch die Benutzeroberfläche überarbeiten und intuitiver gestalten.
1100 Anwender konnte Horinal bislang für Horiconnect gewinnen. Bis Ende Jahr will er über 10’000 User für die Plattform begeistern. Ausserdem arbeitet er bereits an der zweiten und dritten Version von Horiconnect. Welche Neuerungen diese Fassungen bringen, will er aber noch nicht verraten. (abr)
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