Mangelware Nachwuchs

Mangelware Nachwuchs

Artikel erschienen in IT Magazine 2011/11

Auch Kunden sind gefordert

Laut Koch IT braucht es in den ersten beiden Jahren einer Ausbildung im Informatikbereich, also bis der Lernende auch in praktischen Arbeiten eingesetzt werden kann, quasi eine 50-Prozent-Stelle, die sich ausschliesslich um ihn kümmert. Neue Ausbildungsmodelle sind laut Koch IT deshalb gefragt, mit einer Mischung aus Basisausbildung mit anschliessenden Praktika beispielsweise.

Eine Überarbeitung des Systems, zum Beispiel durch die Einführung von firmenübergreifenden Trainings-Camps, fordert auch Systransis. Laut Unic sind aber auch die Kunden nicht ganz unschuldig am Mangel an Ausbildungsplätzen: Oft fehle die Bereitschaft, sich durch Druck der Stundensätze an den Kosten der Auszubildenden zu beteiligen beziehungsweise Auszubildende in ihren Projekten zu akzeptieren. Für Adesso spielt zusätzlich auch der intensive Wettbewerb innerhalb der IT-Branche, der durch die ausländische Konkurrenz zusätzlich angeheizt wird und worunter angeblich die Ausbildungsbudgets leiden, eine grosse Rolle.

Es gibt zu wenig Interessierte

Mit einem anderen Problem zu kämpfen hat man bei Comvation, Noser Engineering und einigen anderen Herstellern: Es gibt laut ihnen nämlich schlicht zu wenig Jugendliche, die an einer IT-Ausbildung interessiert sind oder die die geforderten Fähigkeiten, schulisch wie beruflich, mitbringen. Ein weiteres Problem ist laut Barclay Technologies die Motivation der Auszubildenden, die in letzter Zeit abgenommen habe. Oftmals sei man heute gar nicht mehr gewillt, zu lernen und zu arbeiten.

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