Stelldichein der ICT-Grössen

Stelldichein der ICT-Grössen

Artikel erschienen in IT Magazine 2011/01

Zum Bersten voll

1190 Personen haben sich für die diesjährige Ausgabe der ICT-Networkingparty angemeldet, und laut Fritz Sutter habe es auch dieses Jahr wieder eine Warteliste von Firmen gegeben, die sich keinen Tisch mehr ergattern konnten. Entsprechend platzte der Kursaal in Bern auch fast aus allen Nähten. Doch es ist nicht davon auszugehen, dass Sutter für die Zukunft eine grössere Location anstrebt, um mehr Leuten Platz zu bieten. Denn gerade die Tatsache, dass «nicht Krethi und Plethi» – so ein weiterer Gast – an der ICT-Networkingparty geladen ist, mache den Anlass aus. Die richtigen Leute seien ja bereits da, grösser werden dürfe der Anlass nicht, sind sich die Anwesenden einig.
Erster Referent des kurzweiligen Abendprogramms war Nationalrat und ICTswitzerland-Präsident Ruedi Noser, der vom «besten Branchenanlass der Schweiz» sprach und unter anderem seine Gedanken zur ICT-Berufsbildung in der Schweiz teilte. Ausserdem kün-digte Noser an, dass die digitale Agenda 2020, die letzten Sommer zusammen mit Economiesuisse ausgearbeitet wurde, anlässlich der Frühlingssession präsentiert werden soll. Auf Noser folgte ein Referat von «10 vor 10»-Moderator Stephan Klapproth, der in gewohnt unterhaltsamer Weise über die TV-Gesellschaft und überhaupt die Gesellschaft philosophierte, von Winston Churchill über Aristoteles bis hin zu Al Capone zitierte und der gar einen Kurz-Pisa-Test durchführte, bei dem der gesamte Saal geschlossen durchfiel. Ihm folgte der bekannte britische Dirigent Howard Griffiths, der aus seinem Beruf erzählte, dem Publikum dirigieren beibrachte und es schaffte, knapp 1200 ICT-Grössen im Takt singen zu lassen.

Von Charles de Gaulle und Facebook

Abgeschlossen wurde der offizielle Teil schliesslich von Andreas Thiel, spitzzüngiger Kabarettist und Satiriker, der mit seinen Erklärungen zum französischen Flugzeugträger «Charles de Gaulle» und einem Trockendock namens Micheline Calmy-Rey für herzhafte Lacher im Saal sorgte.
Was danach folgte, war Networking per se oder wie ein Gast es abschliessend zusammenfasste: «Dieser Anlass hier ist ein bisschen wie Facebook für die ICT-Branche, einfach mit persönlichen Kontakten.» (mw)
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