Datenwachstum ohne Kopfschmerzen

Datenwachstum ohne Kopfschmerzen

Artikel erschienen in IT Magazine 2011/01
Wie alle forschenden Pharmaunternehmen ist auch Actelion den steigenden Anforderungen seitens des Gesundheitswesens ausgesetzt, muss einen unterbrechungsfreien Geschäftsbetrieb garantieren und immer mehr Vorschriften einhalten. Hinzu kommt, dass klinische Studien aufgrund steigender Sicherheits- und Wirksamkeitsanforderungen von Regulierungsbehörden, Versicherern und Patienten immer komplexer werden. Diese Umstände liessen die Datenmenge, die das Unternehmen verarbeiten und archivieren muss, rapide ansteigen: Bisher wuchs der Datenbestand jährlich um 60 Prozent. Alleine in der Labortechnik wird jeder Schritt dokumentiert, um Veränderungen und Versuchsstadien auswerten zu können. Hinzu kommen Daten aus Entwicklung, Marketing und Vertrieb – von ERP-Programmen bis hin zu Geschäftsanwendungen. Besonders in verteilten IT-Umgebungen wie der von Actelion werden das effektive Management und die richtige Handhabe von Daten eine Herausforderung. Erst der Aufbau einer IT-Umgebung mit geringem Wartungsaufwand und hoher Verfügbarkeit ermöglicht die effiziente Zusammenarbeit aller Mitarbeiter.


Kapazitätsgrenzen als Indikator

Die Datenmenge, die bei Actelion unter anderem aufgrund von Forschungs- und Entwicklungsarbeit entsteht, wuchs in der Vergangenheit jährlich um rund 60 Prozent.
Actelion gehört zu denjenigen Pharmaunternehmen, die das Einsparpotential einer Prozessoptimierung im IT-Bereich bereits erkannt haben. Vergangenes Jahr nahm die Firma den effizienzsteigernden Umbau ihrer Speicherumgebung in Angriff. Aufgrund des Unternehmenswachstums stiess das Storage-System des Herstellers zuletzt an seine Kapazitäts- und Performance-Grenzen. Nicht zuletzt hatte auch das stark wachsende Datenvolumen bei den unstrukturierten Daten im Bereich File Services auf den bestehenden NAS-Systemen diese Situation verschärft. «Für die NAS-Unterstützung der Kommunikationsprotokolle CIFS und NFS wurden neue, leistungsfähigere und flexiblere Lösungsansätze benötigt», schildert Falko Herbstreuth, IT-Architekt beim Schweizer Systemhaus Lanexpert, die Situation bei Projektbeginn.
Mittelfristig hätte die Storage-Landschaft des Unternehmens nicht mehr flexibel genug auf die sich ändernden Business-Anforderungen reagieren können. Auch die Wartung war überproportional teuer geworden. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen entschieden sich die IT-Verantwortlichen von Actelion für die Evaluation einer neuen, skalierbaren Lösung, welche mit dem wachsenden Datenvolumen Schritt halten und adäquate Leistung aufbringen konnte. Ziel war es, Kosten einzusparen sowie die Komplexität und die Risiken gering zu halten. Forschungs- und Office-Daten, Datenbanken, ERP-Programme und Geschäftsanwendungen sollten nicht nur sicher und schnell gespeichert, sondern auch effizient verwaltet werden können. Die Wahl fiel auf eine Kombination aus mehreren skalierbaren Speicherlösungen von Hitachi Data Systems und die Vor-Ort-Betreuung durch Lanexpert.

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