Die Office-Evolution von Microsoft

Die Office-Evolution von Microsoft

Artikel erschienen in IT Magazine 2010/06

32- oder 64-Bit?

Viele werden sich die Frage stellen, ob sie Office 2010 als 32- oder 64-Bit-Version kaufen beziehungsweise installieren sollen. Von der Ausstattung her gibt es überhaupt keine Unterschiede. Wer keine Datenbank-Files oder Excel-Spreadsheets, die grösser als 2 GB sind, bearbeitet, hat eigentlich keinen Grund, sich für 64-Bit zu entscheiden, auch wenn er beispielsweise eine 64-Bit-Version von Windows 7 installiert hat. Im Gegenteil: Mit 32-Bit fährt man derzeit besser, da viele Office-Add-Ins noch nicht mit 64-Bit arbeiten können, weil sie für 32-Bit-Umgebungen geschrieben wurden.


Wie sieht es bezüglich der Update- und Upgrademöglichkeiten aus? Es führt kein Weg an einer kompletten Neuinstallation von Office 2010 vorbei, dementsprechend gibt es auch keine günstigen Upgrade-Editionen. Mit einer Ausnahme: Kunden, die nach dem 5. März 2010 Office 2007 gekauft haben oder kaufen, erhalten im Rahmen eines Technologie-Garantie-Programms in einigen Fällen eine kos-tenlose Office 2010 Edition. Mehr Infos dazu gibt’s auf www.office.com/techg.


Allgegenwärtige Ribbons

Vor dem Kauf von Office 2010 steht natürlich auch die Frage im Mittelpunkt, was die neueste Version der Bürosoftware-Suite denn zu bieten hat. Wir wollen in diesem Artikel nur einige der bedeutendsten, Suite-übergreifenden Neuerungen erläutern, auf die einzelnen Applikationen und die darin enthaltenen neuen Features wird dann in den kommenden zwei Artikeln eingegangen.


Office 2010 ist gegenüber Office 2007 insgesamt keine Revolution, eher eine Evolution. Man könnte es vergleichen mit dem Verhältnis von Windows 7 zu Windows Vista. Es wurde viel unter der Haube gearbeitet, einiges aufpoliert und vor allem die Performance merklich verbessert. Office 2010 ist wirklich schnell. Im Vergleich mit dem Vorgänger Office 2007 starten die einzelnen Programme beim erstmaligen Aufruf deutlich schneller.

Für einige mag es ein Schock sein, andere wird es freuen: Die mit Office 2007 eingeführte neue Menüführung mit den Ribbons wurde in Office 2010 beibehalten und ist ab sofort in jedem Programm, also neu beispielsweise auch in Outlook, enthalten. Wer noch Office 2003 oder älter einsetzt, wird sich also unweigerlich von der alten Menüführung trennen müssen, sofern er nicht zu einer Office-Alternative greift. Die Ribbons, die optisch etwas aufgefrischt wurden, lassen sich neu mit einem Set von Customization Tools auch individuell anpassen. Man kann einzelne Elemente ausblenden, sie verschieben, umbenennen und vieles mehr. Die einmal vorgenommenen Einstellungen lassen sich auch exportieren.


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