Synchronisation ohne Exchange

Synchronisation ohne Exchange

Artikel erschienen in IT Magazine 2010/03

Kaum Sicherheitsbedenken

Nochmals auf das Thema Sicherheit angesprochen, nennt Fehlmann als grösstes Risiko die Tatsache, dass der Partner theoretisch Zugang zu den E-Mails der Mitarbeiter hat. «Doch selbst Banken lassen ihre Mails zur Spam-Prüfung über einen externen Provider laufen. Und zudem sind unsere Inhalte im Vergleich etwa mit einem Finanzinstitut sicher weniger sensitiv.» Und es seien Vereinbarungen vorhanden, in denen sich Ecfos verpflichtet, zum einen nichts zu speichern, und zum anderen keine Daten Dritten zugänglich zu machen. «Ausserdem haben wir – bevor wir uns definitiv für eine Lösung entschieden haben – einige Referenzen eingeholt.»


Die Sicherheitsprobleme auf den Endgeräten selbst seien im Prinzip dieselben wie auf jedem anderen Endgerät – unabhängig davon, wie das Smartphone synchronisiert wird. Die Daten werden ja über SSL gesichert übertragen. «In der Notifylink-Lösung ist sogar eine Remote-Wipe-Funktion integriert. Bislang mussten wir diese jedoch noch nie beanspruchen.»


Inhouse-Lösung in Zukunft denkbar

Auf die Kosten angesprochen erklärt der IT-Leiter, dass diese pro User und Jahr abgerechnet würden. «Dies ist von der Anzahl Anwender abhängig.» Initialkosten seien keine entstanden, was sicher ein Vorteil der Lösung sei, denn wenn man sie irgendwann nicht mehr benötigt, könne einfach gekündigt werden, ohne dass Geld verloren geht.


Der Vergleich mit den Kosten in früheren Jahren, als noch Intellisync im Einsatz war, sei schwierig zu machen. «Im Prinzip hat uns Intellisync nichts gekostet, weil die Lösung ja Bestandteil von Groupwise (Groupwise Mobile Server) war.» Doch seien natürlich interne Kosten entstanden – etwa fürs Einrichten, was relativ komplex war. Ausserdem habe man eine Windows-Server-Lizenz benötigt, musste alles konfigurieren, und wenn Probleme aufgetaucht sind, seien Stunden draufgegangen, diese zu lösen. «Deshalb haben wir uns auch entschlossen, die Synchronisation ausser Haus zu geben. Doch der Kostenvergleich zwischen einer internen und einer gehosteten Lösung ist kaum zu bewerkstelligen.» Die Kosten hätten letztlich auch nicht den Ausschlag gegeben für den Entscheid. Man wollte vielmehr sicherstellen, dass die mobile Synchronisation auch funktioniert.

Doch Fehlmann macht auch klar, dass das Hosting-Vorgehen nicht für die Ewigkeit sein muss. «Ab 30, 40 User würden wir uns sicher überlegen, Notifylink selbst zu betreiben – aus Kostengründen.»



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