Gerade erst hat der Softwareriese
Microsoft die Oktober-Updates für seine Softwarepalette veröffentlicht und schon tauchen die ersten Problemmeldungen auf: Wie Günter Born in seinem
Windows-Blog berichtet, sollen die vor zwei Tagen veröffentlichten Sicherheitsupdates dafür verantwortlich sein, dass Exchange Server nicht mehr funktionieren.
Anwendermeldungen zufolge sollen Exchange-Systeme 24 bis 30 Stunden nach der Installation der Updates ihren Dienst beenden, keine Mails mehr verwenden und auch keine OWA-Zugriffe mehr ermöglichen. Mittlerweile hat Microsoft den Sachverhalt im
Techcommunity-Artikel über die Exchange-Updates bestätigt und erklärt, dass nicht etwa die Exchange-Updates für das Fehlverhalten verantwortlich sind, als vielmehr Updates für Windows Server, wobei konkret die nachfolgenden Updates genannt werden: KB5126646 für Windows Server 2025, KB5126655 für Windows Server 2022 sowie KB5126651 für Windows Server 2019.
Laut der Bestätigung haben die Updates zur Folge, dass E-Mail-Wartschlangen wachsen und Exchange OWA mit der Fehlermeldung "MapiExceptionMdbOffline: Unable to make connection to the server. (hr=0x80004005, ec=1142) " aussteigt. Der Fehler wird im Application Log mit der Event ID 1006 vermerkt.
Microsoft gibt an, das Problem zusammen mit Windows-Partnern zu untersuchen.
(rd)