Parallels Desktop 27 erweitert die Unterstützung von Windows-Anwendungen auf Macs mit Apple Silicon und beschleunigt lokale KI-Berechnungen. Die neue Version 27 erhält einen Grafiktreiber, der OpenGL 4.3 unterstützt. Wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt, erfüllt
Parallels damit neu die Mindestanforderungen von ArcGIS Pro, ZWCAD und Blender 4.3. Auf Macs mit M3-Chip oder neuer soll die Grafikleistung um bis zu 160 Prozent steigen, das 3D-Rendering in ArcGIS Pro um bis zu 35 Prozent. Die Angaben basieren auf internen Tests von Parallel.
Auch lokale KI-Berechnungen in virtuellen Windows- und Linux-Systemen sollen schneller ablaufen. Auf Macs mit M4-Chip oder neuer kann Parallels dafür die im Prozessor vorhandenen SME2-Befehle für Matrixberechnungen nutzen. Parallels spricht von bis zu siebenmal schnelleren Matrixoperationen und einer bis zu 1,75-mal schnelleren Ausführung neuronaler Netze. Davon sollen auch KI-Tools wie Ollama und llama.cpp profitieren.
Für Unternehmen kommen zusätzliche Verwaltungsfunktionen hinzu. IT-Teams können über die Befehlszeile auslesen, ob Parallels Desktop mit einem Lizenzschlüssel oder per Single Sign-on aktiviert wurde. Freigegebene Vorlagen für virtuelle Maschinen lassen sich über Azure Blob Storage oder Sharepoint verteilen und Windows-VMs automatisch bereitstellen. Parallels Desktop 27 ist ab sofort für Macs mit Apple Silicon in den Ausgaben Standard, Pro, Business und Enterprise erhältlich.
(dow)