Angreifer nutzen gegenwärtig verschiedene Wordpress-Schwachstellen aus. Sicherheitsunternehmen schätzen, dass mehrere zehn Millionen mit
Wordpress gebaute Websites potenziell betroffen sind,
wie "Techcrunch" meldet. Vor einigen Tagen hatte Wordpress zwei SQL-Injection-Schwachstellen geschlossen und die Nutzer Plattform aufgefordert, ihre Installation sofort zu aktualisieren. Bei den behobenen Lecks handelt es sich um
CVE-2026-60137 (mittleres Risiko) und um die kritische Sicherheitslücke
CVE-2026-63030. Wordpress hat danach bei allen Websites, wo es möglich war, die erzwungene Aktualisierung aktiviert, und Cloudflare blockt Angriffe auf verwundbare Wordpress-Sites ab.
Dennoch arbeiten manche Websites noch mit verwundbaren Wordpress-Versionen, um die Schwachstellen werden aktiv ausgenutzt. Wie viele Wordpress-Sites nach wie vor betroffen sind, ist unklar. Der Schwachstelle treten in den Versionen 6.9.0 bis 6.9.4 sowie 7.0.0 bis 7.0.1 auf. Gemäss den offiziellen Statistiken von Worpress laufen diese Versionen auf über 400 Millionen Websites, wobei in dieser Zahl natürlich auch die bereits gepatchten Installationen enthalten sind. Ein Sicherheitsspezialist hat anhand einer Stichprobe von 3500 Sites gegenüber „Techcrunch“ geschätzt, das von den 400 Millionen Websites weniger als 15 Prozent noch verwundbar sind – was aber immer noch Dutzende von Millionen wären.
(ubi)