Die Reparaturspezialisten von iFixit haben das T1-Smartphone von US-Präsident Trump unter die Lupe genommen und bis auf die Einzelteile zerlegt. Wie die
Untersuchung jetzt ergeben hat, ist das Gerät alles andere als eine US-amerikanische Entwicklung, sondern im Wesentlichen das HTC-Modell U24 Pro im goldfarbenen Gehäuse.
Unter dem Strich gibt es allerdings einige Unterschiede, die allerdings eher kosmetischer Natur sind. So ist die Positionierung der Kameralinsen und des Blitzes nicht exakt an derselben Stelle und auch das Lautsprechergitter weist minimale Unterschiede auf.
Im Innern steckt hier wie dort dasselbe Board mit Qualcomms SM7550 SoC (aka Snapdragon 7 Gen 3). Hingegen wurde beim Multichip-Package beim Trump-Phone auf den Hersteller Micron gesetzt, während
HTC ein Produkt von SK Hynix verwendet. Bei iFixit wird vermutet, dass hier Lieferkettenprobleme eine Rolle gespielt haben könnten. Ein weiterer Unterschied zeigt sich bei der Akkuleistung: Während das T1 hier 19,35 Wh unterstützt, sind es beim HTC-Gerät 17,23 Wh. Hingegen lässt sich der T1-Akku mit 30W laden, während HTC hier 60W unterstützt.
Unter dem Strich hält iFixit fest, dass die Geräte von kosmetischen Details abgesehen identisch sind und dass das T1 im Vergleich zum HTC-Modell U24 Pro mit 512 GB tatsächlich preisgünstig sei. Das T1 soll zum Preis von rund 500 Dollar auf den Markt kommen.
(rd)