Start-up Dynamic Devices: Smarte Sportroboter mit Schweizer Technik

Ein Athlet trainiert mit einem Exergame auf einem Ddrobotec-Sportroboter. (Quelle: Dynamic Devices)

Start-up Dynamic Devices: Smarte Sportroboter mit Schweizer Technik

(Quelle: Dynamic Devices)
4. Juni 2022 - In seinen Sportrobotern vereint Dynamic Devices einzigartige Hardware und eine Cloud-basierte Software-Plattform. Die Systeme helfen Sportlern beim Training wie auch Menschen mit orthopädischen oder neurologischen Problemen.
Artikel erschienen in IT Magazine 2022/06
Seit bereits zehn Jahren tüftelt Dynamic Devices am Konzept hinter seinen smarten Ddrobotec-­Sportrobotern, die auch von Spitzensportlern genutzt werden. Dennoch versprüht das Unternehmen noch immer Start-up-Charme. Das Team um CEO und Mitgründer Max Lungarella ist klein, die Systeme werden in Wetzikon gebaut und in der Werkstatt des Start-ups im Zürcher Technopark einer Qualitätskontrolle unterzogen. Doch das Geschäft zieht an, das Start-up hat grosse Pläne.

Made in Switzerland

Emilio Cherubini, Head of Software (hinten links), Max Lungarella, CEO und Founder (hinten rechts), Andreas Bühler, Game Director (vorne rechts), und Mario Freuler, Technology Expert (auf dem System). (Quelle: Dynamic Devices)
Lungarella und sein Team sind auf einer Mission: «Unser Ziel ist eine gesunde Gesellschaft. Und wenn wir von Gesundheit sprechen, dann meinen wir damit sowohl die mentale als auch die physische. Beide wirken zusammen und bedingen sich, und wir sind der Meinung, dass man beide gleichzeitig trainieren muss, um wirklich gesund zu sein und zu bleiben. Unsere Systeme bieten genau das: Mens sana in Corpore sano. Wir zielen auf die Erhöhung der Lebensqualität, um die Gesundheit zu erhalten. Dafür trainieren unsere Systeme die unteren Extremitäten, denn die Beine bilden das Fundament für einen gesunden Körper.» Wie der CEO von Dynamic Devices weiter ausführt, ist das System optimiert, um das Zusammenspiel des zentralen und des peripheren Nervensystems sowie der Beinmuskulatur gezielt zu fördern. Dabei sind die Sportroboter sehr versatil und können sowohl von unsportlichen Menschen als auch von Profisportlern genutzt werden.

Max Lungarella legt grossen Wert darauf, dass die meisten Bauteile der Ddrobotec-Systeme in der Schweiz hergestellt werden: «Fast alles an unseren Systemen, die aus rund 1000 Bauteilen bestehen, wird hierzulande produziert. Nur der Mini-­Computer, auf dem unsere Software läuft, ist ein Produkt ab der Stange von Intel, weil wir für unsere Spiele eine gewisse Grafikleistung benötigen. Auch hier möchten wir in Zukunft aber auf ein Produkt made in Switzerland setzen.» Derzeit produziert das Start-up Zehnerserien seiner smarten Sportroboter, doch es sollen bald mehr werden. Für Dynamic Devices ist 2022 ein wichtiges Jahr, wie der CEO erklärt: «Nun geht es vor allem ums Marketing, denn die Technologie ist fertig entwickelt und auch sehr gut getestet. Wir sind als Firma ja nicht mehr ganz jung. In den letzten rund zehn Jahren haben wir viel in die Entwicklung unserer Vision investiert.»
 
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