Angriffe über Social Media haben sich seit 2021 verdoppelt

Angriffe über Social Media haben sich seit 2021 verdoppelt

Angriffe über Social Media haben sich seit 2021 verdoppelt

(Quelle: beebright – stock.adobe.com)
21. Februar 2022 - Die Zahl der Angriffe über soziale Medien hat sich sei 2021 verdoppelt. Zudem haben sich per E-Mail ausgelöste hybride Vishing-Angriffe (Voice Phishing) mehr als verfünffacht und das generelle Phishing-Volumen ist im Vergleich zum Vorjahr um 28 Prozent gestiegen.
Der neueste Quarterly Threat Trends & Intelligence Report von Phishlabs by Helpsystems zeigt auf, dass die Zahl der Angriffe über soziale Medien seit 2021 um 103 Prozent gestiegen ist. Für den Report wurden im vierten Quartal und im gesamten Jahr 2021 weltweit hunderttausende Phishing- und Social-Media-Angriffe untersucht, die auf Marken, Unternehmen und deren Mitarbeitende zielten.

Seit Januar 2021 verzeichneten Unternehmen im Durchschnitt über 33 Angriffe pro Monat. Im Dezember erlebten Unternehmen im Durchschnitt über 68 Angriffe pro Monat, also mehr als zwei pro Tag. Der Report fördert auch zutage, dass per E-Mail ausgelöste hybride Vishing-Angriffe (Voice Phishing) vom ersten bis zum vierten Quartal 2021 um 554 Prozent zugenommen haben. Per E-Mail verbreitete Malware hat sich im 4. Quartal fast verdreifacht, insbesondere durch erneute Qbot- und ZLoader-Angriffe. Ausserdem wurden im vierten Quartal gestohlene Daten zu 70 Prozent über Chat-basierte Dienste und Carding-Börsen angeboten. Stark von der Problematik betroffen waren die Finanzinstitute. Der Prozentsatz der Angriffe stieg von 33,8 Prozent im ersten Quartal auf 61,3 Prozent im vierten Quartal.


"2021 war ein weiteres rekordverdächtiges Jahr beim Thema Social-Media als Angriffskanal. Die Angreifer nutzen soziale Medien, imitieren Marken und Führungskräfte, was zu zahlreichen Cyber-Bedrohungen führt. Dadurch werden Sicherheitsteams gezwungen, viele Plattformen auf bösartige Aktivitäten zu überwachen", sagt John LaCour, Chefstratege von Helpsystems. "Finanzinstitute waren am meisten betroffen, da ihre Dienstleistungen in vielen Geschäftsbereichen in grossem Umfang verwendet werden. Um frühzeitig und umfassend Cyber-Risiken zu minimieren, müssen Unternehmen 2022 ihre Verteidigungsstrategie deshalb ausbauen. Dies beginnt mit einer starken, kanalübergreifenden Überwachung und schliesst die Zusammenarbeit mit Dienstleistern im Bereich neuer Technologien ein."

Der vollständige Phishlabs Quarterly Threat Trends & Intelligence Report ist an dieser Stelle online einsehbar. (luc)

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