Gefahren im Cyberraum bereiten Schweizern Sorgen
Quelle: Skórzewiak – stock.adobe.com

Gefahren im Cyberraum bereiten Schweizern Sorgen

Suissedigital hat eine repräsentative Online-Befragung zum Thema "Sicherheit im Cyberraum" durchgeführt. Daraus geht hervor, dass sich die Schweizer im Internet grundsätzlich sicher fühlen, aber um spezifische Gefahren sorgen.
4. Mai 2021

     

Eine vom Wirtschaftsverband Suissedigital durchgeführte Online-Befragung bei über 2050 Personen in der Deutsch- (1550) und Westschweiz (500) zum Thema "Sicherheit im Cyberraum" fördert zutage, dass sich die Schweizer Bevölkerung im Umgang mit dem Internet im Allgemeinen sicher fühlt. Sorgen bereiten allerdings spezifische Gefahren, wie etwa die Nutzung der Daten durch internationale Unternehmen, von der sich 64 Prozent der Befragten als «sehr besorgt» zeigen. Auch Phishing (62%), Identitäts-Diebstahl und -Missbrauch (60%), Hackerangriffe (58%) und der Diebstahl von persönlichen, sensiblen Daten (53%) bereiten den Internet-Nutzern in der Schweiz grosse Sorgen.

Hingegen machen sich nur 29 Prozent der Befragten grosse Sorgen darüber, dass die Schweizer Behörden sie überwachen könnten. Vermutlich auch deshalb zeigen sich 69 Prozent der Umfrageteilnehmer in Bezug auf die Bereitstellung einer elektronischen Identität durch die Behörden "nicht besorgt" oder "kaum besorgt". Anders sieht es bei der Bereitstellung einer elektronischen Identität durch private Anbieter aus, hier zeigen sich 55 Prozent der Befragten als "sehr besorgt".


Die Befragung von Suissedigital wird laufend weitergeführt und kann hier anonym ausgefüllt werden. (luc)



Weitere Artikel zum Thema

Home Office birgt Sicherheitsrisiko

14. April 2021 - Viele Mitarbeitende melden Sicherheitsvorfälle aus Angst vor Ärger nicht an die zuständige IT-Abteilung – gerade in Zeiten von Home Office ein erhebliches Sicherheitsrisiko für Unternehmen.

Schweizer Impfdatenbank wegen Sicherheitslücken abgeschaltet

23. März 2021 - Aufgrund massiver Sicherheitsmängel muss die Impf-Plattform Meineimpfungen.ch vorübergehend den Betrieb einstellen. Die Impfdaten von 450'000 Schweizern konnten mit einfachsten Tricks eingesehen und gar manipuliert werden.


Artikel kommentieren
Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.

Anti-Spam-Frage: Was für Schuhe trug der gestiefelte Kater?
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER