Inhouse Consultants für ihren Job qualifizieren

Die Inhouse-Berater lassen sich in drei Gruppen mit unterschiedlichen Aufgaben unterteilen. (Quelle: Pixabay)

Inhouse Consultants für ihren Job qualifizieren

(Quelle: Pixabay)
1. Dezember 2018 - Von Daniela Kudernatsch

Aufgrund des steigenden Veränderungsbedarfs setzen Unternehmen beim Planen und Steuern ihrer Change-Vorhaben verstärkt auf firmeninterne Berater. Diese haben unterschiedliche Funktionen und benötigen verschiedene Qualifikationen.
Artikel erschienen in IT Magazine 2018/12
Inhouse Consulting boomt zu Recht. Denn je grösser der Veränderungs- und Entwicklungsbedarf in einem Unternehmen ist, umso grösser ist auch sein Bedarf an Know-how und praktischer Unterstützung in Sachen Change Management – speziell, wenn es um die Strategie-Umsetzung auf der Bereichs- und Prozessebene geht. Er ist im digitalen Zeitalter beziehungsweise in der von rascher Veränderung und sinkender ­Planbarkeit geprägten VUKA-Welt (Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität) oft so gross, dass er mit externen Beratern allein nicht gedeckt werden kann. Das erkannten in den zurückliegenden Jahren viele Konzerne und bauten firmeninterne Consulting-Bereiche auf – teilweise aus Kostengründen, primär jedoch, um mehr Kompetenz in Sachen Strategie-Entwicklung und -umsetzung im eigenen Haus zu haben.

Auf die eigene Kompetenz bauen und vertrauen

Das war und ist eine kluge Entscheidung, denn firmeninterne Consultants haben gegenüber externen Beratern Vorzüge: Sie kennen die Kultur, Historie und Arbeitsabläufe in der Organisation und müssen nicht erst eingearbeitet werden. Sie sind in der Organisation verankert und verfügen über ein firmeninternes Netzwerk. Ausserdem sind sie bei akuten Problemen stets erreichbar und ansprechbar. Und: Sie sind Kollegen, zu denen die Betroffenen meist mehr Vertrauen haben als zu Externen. Diese Vorzüge sind gerade bei der Strategie-Umsetzung im Betriebsalltag, bei der viele (scheinbare) Kleinigkeiten zu beachten sind, von unschätzbarem Wert.

Neben den grossen Konzernen erkennt dies zunehmend auch die mittelständische Industrie. Anders sieht dies bei den klassischen Unternehmensberatungen aus. Sie betrachten die Inhouse Consultants oft noch als unliebsame Konkurrenz und übersehen dabei, dass interne Berater andere Stärken als die externen haben – Stärken, die weitgehend im Bereich Unterstützung bei der Strategieumsetzung auf
der Bereichs- und Prozessebene liegen.
 
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