Samsung Icaros

Mit dem VR-Fitnessgerät durch die Lüfte fliegen

Zusammen mit der VR-Brille von Samsung kann man mit Icaros Kraft und Motorik trainieren. (Quelle: Samsung)

Mit dem VR-Fitnessgerät durch die Lüfte fliegen

(Quelle: Samsung)
4. Dezember 2016 -
Artikel erschienen in IT Magazine 2016/12
Samsung hat das Virtual-Reality-­Trainings- und Fitnessgerät Icaros vorgestellt. Das vom gleichnamigen Münchner Start-up entwickelte Gerät besteht aus einer in drei Achsen beweglichen Liege mit Auflageflächen für Unter­schenkel und Unterarme sowie einer Samsung-­Gear-­Virtual-­Reality-­Brille und einem im Trainingsgerät integrierten Icaros-Controller, der unter anderem per Bluetooth die Geschwindigkeit kontrolliert. Die Bewegungen des Trainingsgerätes werden durch einen Smartphone-­Gyro-­Sensor gesteuert, der auf kleinste Beschleunigungen, Drehbewegungen oder Lageänderungen reagiert.

Die Grösse des Sportlers stellt übrigens kein Problem dar. Wer zwischen 1,50 und 2 Meter gross ist, kann das Gerät problemlos nutzen. Der Sportler liegt beim Training in dem Gerät und nimmt eine Position ein, welche der Fitnessübung «Planking» relativ ähnlich ist. Die mehrachsigen Bewegungen von Icaros beanspruchen vor allem Bauch-, Brust-, Schulter- und Nackenmuskeln, aber auch den Trizeps und die Unterarme. Nimmt man Icaros in Betrieb, fliegt die trainierende Person durch virtuelle 3D-Landschaften und muss dabei in verschiedenen Schwierigkeitsstufen durch Ringe fliegen oder Drohnen treffen, wobei die Steuerung der virtuellen Flugbahn vollständig durch Körperbewegungen erfolgt. So trainiert man auf spielerische Art Gleichgewichtsgefühl, Reflexe und Muskulatur gleichzeitig.
Und auch die technische Performance vermag zu überzeugen. So ist das Zusammenspiel zwischen Bewegungen und VR-Simulation flüssig und aufeinander abegstimmt. Nur beim Verlassen des Geräts muss man zwei, drei Mal blinzeln und sich gegebenenfalls kurz halten.

In der Schweiz kommt Icaros bereits beim Perspactives Team, der Sport-Nachwuchsförderungs-Plattform von Samsung Schweiz, zu welchem unter anderem Freeskier und Snowboarder gehören, zum Einsatz. Die Schneesportler trainieren in Hinblick auf die auf die olympischen Winterspiele 2018 in der südkoreanischen Stadt Pyeongchang mit dem Virtual-­Reality-Trainings- und Fitnessgerät.

Momentan steht Icaros vor allem Spitzensportlern und Athleten zur Verfügung. 2017 wird das Sportgerät an ausgewählten Standorten in der Schweiz für Präsentationen und Tests zur Verfügung stehen. Zudem soll es beim Münchner Start-up Bemühungen geben, um Icaros auch dem Massenmarkt zugänglich zu machen. (asp)

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