Test Center – Windows 10

Aller guten Dinge sind zehn

(Quelle: SITM)

Aller guten Dinge sind zehn

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6. September 2015 - Windows 10 ist da. Das neue Betriebssystem bringt das von vielen vermisste Startmenü zurück, aber auch einige interessante neue Anwendungen.
Artikel erschienen in IT Magazine 2015/09
Längst nicht jedes neue Windows-Betriebssystem kommt beim Kunden gut an. Das hat man bei Windows Vista gesehen und zuletzt auch bei Windows 8 beobachten können. Dafür waren die Vorgänger Windows XP und Windows 7 äusserst beliebt. Das zeigt: Richtig erfolgreiche Windows-Versionen und weniger erfolgreiche haben sich zuletzt schön abgewechselt. Das brandneue Windows 10 muss demnach also wieder ein Hit werden.
Die Vorzeichen dafür, dass Windows 10 tatsächlich ein Erfolg wird, stehen gut. Einerseits steht das neue Betriebssystem den meisten Nutzern für ein Jahr als kostenloses Upgrade zur Verfügung. Zudem hört Microsoft neuerdings auf seine Kunden und bringt sogar Funktionen zurück, die eigentlich bereits abgeschafft waren. Begonnen hat die Teil-Renaissance bereits mit dem Update auf Windows 8.1. Mit Windows 10 ist nun endlich auch das von vielen schmerzlich vermisste Startmenü zurück.
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Cortana erinnert unter anderem an Termine und zeigt aktuelle News. (Quelle: SITM)
Der Internet Explorer ist Geschichte. Windows 10 bringt Edge als neuen Standard- Browser. Dieser kommt unter anderem mit eine Leseliste und einem Lesemodus. (Quelle: SITM)
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Der bewährte Windows Explorer wurde optisch aufgefrischt, wie übrigens auch die Systemsteuerung. (Quelle: SITM)
Mit Windows 10 hat Microsoft auch die vorinstallierten Mail- und Kalender- Applikationen überarbeitet und zwar sowohl optisch als auch funktional. (Quelle: SITM)
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Ein Startmenü mit Kacheln

Das Comeback des Startmenüs ist vermutlich die Neuerung, die im Zusammenhang mit Windows 10 bisher für die meisten Schlagzeilen gesorgt hat. Aufgerufen wird es wie bei Windows 7 mit einem Klick auf das kleine Windows-Symbol in der linken unteren Ecke des Bildschirms – oder durch das Betätigen der Windows-Taste, womit man unter Windows 8 noch zwischen dem normalen und dem Kachel-Desktop gewechselt hat.
Das Startmenü von Windows 10 ist in zwei Teile gegliedert. In einer linken Spalte findet man auf einen Blick die meistverwendeten Programme sowie Verknüpfungen mit dem Windows Explorer oder den Einstellungen. Zudem gibt es eine Funktion, um alle Apps anzeigen zu lassen und auch ein Ein/Aus-Knopf ist integriert. Das alles andere als praktische Ausschalten über die Charms Bar, die übrigens komplett verschwunden ist, gehört der Vergangenheit an. Schade nur, dass wir uns als Windows-8.x-User bereits daran gewöhnt haben und der Mauszeiger nun oft für nichts an den rechten Rand fährt.
Der rechte Teil des Startmenüs ist für die Windows Store Apps beziehungsweise deren Kacheln reserviert. Sie lassen sich wie vorher auf dem Kachel-Desktop von Windows 8.1 vergrössern, verkleinern und verschieben. Natürlich kann man auch alle Kacheln löschen und erhält dann ein klassisches Startmenü. Gerade Apps mit Live-Informationen wie Wetter, Finanzen oder Nachrichten sind aber in unseren Augen ein Mehrwert für das Startmenü.
Das neue Startmenü lässt sich in seiner Grösse anpassen. Dazu muss man mit der Maus ganz einfach an den oberen oder rechten Rand fahren und, sobald der kleine Doppelpfeil erscheint, den Rahmen mit gedrückter linker Maustaste nach links oder rechts beziehungsweise oben oder unten weiter ziehen. Die Menüs und Kacheln passen sich dann automatisch neu an und falls nötig erscheint ein Scroll-Balken.
In einer frühen Preview-Version von Windows 10 konnte man das neue Startmenü noch ganz deaktivieren. Das ist in der finalen Fassung nicht mehr möglich.
 
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Kommentare

Dienstag, 13. Oktober 2015 PC-John
Die "Daten-Sicherheit" wird da bemängelt. Ich sehe das etwas anders. Wenn das Windows-10 (und nur dieses) "nach Hause telefoniert", so interessieren dabei vor allem Hardware-Zusammenstellungen, und die eingesetzten Programme (vor allem jene von der Konkurrenz). Zusätzlich wird möglicherweise der Browser-Verkehr analysiert, um den haus-eigenen Bing besser zu konditionieren, und auch, um gezielte Werbung einzublenden. Mehr interessiert die Firma Microsoft nicht. Wenn mögliche Kreditkarten-Informationen abgezügelt werden, so hat das nichts mit Microsoft und Win-10 zu tun, sondern das sind andere Interessenten an deinen Daten. Und diese schleusen dir zuvor einen Trojaner oder so was ähnliches ein, ohne dass du es merkst, vor allem über das sog. "Social-Re-Engineering". Den Daten aber musst DU alleine Sorge tragen, keine Cloud, kein weltumspannendes Info-System, etc., und für die Datensicherung bist auch DU alleine verantwortlich. Auch wenn diese regelmässigen Arbeitsaufwand bedeutet. Also, du musst schon unterscheiden, was wirkliche Nutzer-Daten sind, und was Konfigurations-Daten sind. PC-John

Mittwoch, 9. September 2015 T. Gasser
Der 'Test' ist ja wohl reine Propaganda. Kein einziges Wort zum Thema Datensicherheit. Für mich ist Win10 so wie es ausgeliefert wird im Gesundheitswesen ein absolutes NO GO. Auch von meinem Treuhänder oder meinem Rechtsanwalt erwarte ich, dass er - genau so wie ich selber - noch abwartet, was die verschiedenen Untersuchungen die derzeit weltweit im Gange sind noch so alles ans Licht bringen...

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