Das Kässeli fürs Smartphone

Das Kässeli fürs Smartphone

(Quelle: Klimpr)
8. März 2015 - Klimpr will das Bezahlen so einfach machen wie das Verschicken einer Whatsapp-Nachricht. Möglich machen soll dies eine gleichnamige Smartphone-App.
Artikel erschienen in IT Magazine 2015/03
Bezahlen so einfach zu gestalten wie das Verschicken einer Whatsapp-Nachricht – so lautet das Ziel von Dejan Juric, Adrian Kyburz und Raffaele Sandrini. Zu diesem Zweck haben die ehemaligen ETH-Studenten die App Klimpr entwickelt. Der kostenlose Dienst erlaubt es Anwendern, Freunden Geld per Smartphone zu übermitteln. «Dabei bietet Klimpr den Nutzern unter anderem dank der Verschlüsselung der Kommunikation denselben Sicherheitsstandard, den sie auch beim Online-Banking erwarten dürfen», versichert Klimpr-CEO Juric.
Alles, was es für eine Transaktion braucht, ist ein Konto bei Klimpr. «Das Konto wird bei der Registrierung automatisch erstellt und kann per Einzahlungsschein aufgeladen werden», erklärt Kyburz, Chief Product Officer (CPO) von Klimpr. «Das Guthaben darf aber die Grenze von 3000 Franken nie übersteigen.» Um eine Zahlung auszulösen, braucht ein Nutzer lediglich die gewünschte Person in seinem Adressbuch zu suchen und den geschuldeten Betrag anzugeben – das Transaktionslimit liegt dabei bei 1000 Franken. Autorisiert wird die Überweisung mittels persönlichem Code. Das Geld landet anschliessend in Echtzeit auf dem Konto des Empfängers, der per Push-Nachricht über den Eingang der Zahlung informiert wird.

Empfehlungen generieren


Das Projekt ins Rollen gebracht hat Juric, der auf eigene Faust einen Prototyp der App entwickelt und anschliessend seine ehemaligen Kommilitonen Kyburz und Sandrini von der Idee überzeugt hat. In nur fünf Monaten setzte das Dreiergespan den Dienst dann im Sommer 2014 in Form einer iOS- und einer Android-App um. Diese sind seit Oktober exklusiv in der Schweiz erhältlich. Seit dem Marktstart konnte das Unternehmen bereits einige wenige tausend User für sich gewinnen.
Eine wichtige Komponente beim nun angestrebten Ausbau der Nutzerbasis stellt eine Art Empfehlungs-Tool dar: «Übermittelt ein Kunde Geld an jemanden, der Klimpr noch nicht nutzt, so wird dieser mittels SMS zur Installation der App aufgefordert. Die Zahlung bleibt so lange pendent, bis sich der potentielle User für den Dienst registriert.»
 
Seite 1 von 3

Neuen Kommentar erfassen

Anti-Spam-Frage Wieviele Fliegen erledigte das tapfere Schneiderlein auf einen Streich?
Antwort
Name
E-Mail
SPONSOREN & PARTNER