Sicherheit aus der Wolke

Sicherheit aus der Wolke

6. April 2014 - Die Verbreitung von Security-Lösungen aus der Cloud wächst. Insbesondere im Bereich Web- und E-Mail-Security ist das Angebot in der Schweiz bereits beachtlich.
Artikel erschienen in IT Magazine 2014/04
Wer seine IT-Infrastruktur schützen will, muss nicht zwingend entsprechende Hardware und Software kaufen. Security-Lösungen kann man auch mieten und seit ein paar Jahren sogar aus der Cloud beziehen. Das Ganze nennt sich Security as a Service (SecaaS) und unterscheidet sich gemäss Definition des Bitkom insofern von Managed Security Services, als dass der IT-Sicherheitsdienst mandantenfähig ist, also eine einzelne Sys- teminstanz eine Vielzahl an Kunden bedient. Zudem kann der Kunde den Service vollständig virtualisiert, also ohne zusätzliche dedizierte Hard- und Software, nutzen und abgerechnet wird verbrauchsbezogen.

Für jedes Unternehmen ein Thema

Das Dashboard von Zscaler, eine von vielen Security-Cloud-Lösungen. (Quelle: Zscaler)

SecaaS kommt laut Mark Stäheli, Geschäftsleitungsmitglied von Avantec, gleichermassen für Unternehmen, die limitierte Ressourcen haben und einzelne geeignete Services aus der Cloud beziehen möchten, und auch für Firmen, die weltweite Niederlassungen haben und diese über eine zentrale Lösung schützen möchten, in Frage. Markus Bloesch, CTO von Netrics Hosting, ergänzt diese Aufzählung um Unternehmen, welche Security in der IT-Strategie als festes Ziel verankert haben (Compliance) und den Wert ihrer Digital Assets erkannt haben.
Damit ist SecaaS grundsätzlich für Unternehmen jeder Grösse ein Thema. Das zeigt auch ein Blick auf die untenstehende Marktübersicht mit 15 Security-as-a-Service-Anbietern in der Schweiz: Es wird die ganze Bandbreite an Kunden von kleinen Unternehmen mit nur fünf bis zu grossen Konzernen mit 10’000 und mehr Mitarbeitenden bedient. Die Kundensegmente sind jedoch von Anbieter zu Anbieter sehr verschieden. Während mittelgrosse Unternehmen fast überall willkommen sind, ist das Angebot für Kleinfirmen deutlich kleiner.
Apropos Anbieter: Es werden immer mehr. Im Vergleich zur letzten Marktübersicht von «Swiss IT Magazine» mit Security-as-a-Service-Anbietern aus der Schweiz, die im April 2012 erschienen ist, ist die Zahl der Teilnehmer – es wurden wiederum verschiedene Hersteller, Provider und die namhaftesten Schweizer Security-Spezialisten angeschrieben – nämlich um 50 Prozent gewachsen, wobei nach wie vor kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben wird. Im noch jungen und dynamischen SecaaS-Markt gibt es in der Schweiz ziemlich sicher noch weitere Player.
 
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