Kinect fürs Büro und gefühlvolle Muskelpakete

Kinect fürs Büro und gefühlvolle Muskelpakete

6. Oktober 2013 - Kaum ein IT-Produkt hat in den letzten Monaten für mehr Aufsehen gesorgt als der Leap Motion Controller. Doch er hält in der Praxis leider nicht ganz, was er verspricht.
Artikel erschienen in IT Magazine 2013/10
(Quelle: Microsoft)
Vor sechs Jahren hat Apple mit dem iPhone die Handy- und, wie sich später herausstellen sollte, die gesamte PC-Branche auf den Kopf gestellt, denn auf einmal wurde ein Gerät nicht mehr mit Tasten oder Knöpfen, sondern mit den eigenen Fingern bedient. Natürlich war die Idee damals nicht neu, es gab vorher schon Touch-Displays. Doch Apple schaffte es, die Eingabemethode massentauglich zu machen.
Heute sind Touch-Displays allgegenwärtig. Jedes Smartphone, das neu auf den Markt kommt, bietet einen schönen, grossen Bildschirm, der berührt werden will. Hinzu kommen unzählige Tablet-PCs und sogenannte Convertibles. Und seit neuestem gehört das Touch-Display auch zur Grundausstattung eines Ultrabooks – Intel und Microsoft beziehungsweise Windows 8 sei Dank. Aber es geht noch weiter: Viele All-In-One-Rechner bieten mittlerweile berührungsempfindliche Displays und die Anzahl an Touch-Monitoren wächst auch rasant.

(Quelle: Microsoft)
So sieht es aus, wenn man seinen Rechner mit Handbewegungen bedient. Das ist anstrengend, aber nicht nur darum sollte man Maus und Tastatur noch nicht zu weit weg legen. (Quelle: Microsoft)
In Airspace Home werden die verschiedenen Apps für den Leap Motion Controller verwaltet. (Quelle: Microsoft)

Mittlerweile haben Touch-Displays also auch den klassischen PC-Markt erreicht. Doch noch bevor sie Maus und Tastatur ganz in Rente schicken, steht bereits eine neue Technologie vor der Tür – die Bewegungssteuerung. Was man von Spielkonsolen bereits seit einigen Jahren kennt, macht seit einigen Monaten auch vor unseren PCs nicht mehr halt. Ein Beispiel dafür ist Kinect für Windows. Noch fristet die PC-Adaption aber ein Schattendasein. Ein anderes Beispiel ist der Leap Motion Controller. Mit ihm ist seit diesem Sommer ein günstiges und handliches Gerät im Handel erhältlich, mit dem man grundsätzlich jeden PC oder Mac – sofern er gewisse minimale Hardware-Anforderungen erfüllt – mit seinen Handbewegungen bedienen kann. «Swiss IT Magazine» hat sich den ersten Wurf des gleichnamigen kalifornischen Start-ups bestellt, drei Tage später bereits im Briefkasten gefunden und sofort auf Herz und Nieren getestet.
 
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