Mehr Zeit fürs Business dank IaaS

Mehr Zeit fürs Business dank IaaS

6. Juli 2013 - Auf der Suche nach einer Alternative für die bestehende IT-Infrastruktur und einer neuen Software stiess Gasser Fassadentechnik auf das Gespann Swisscom und Myfactory.
Artikel erschienen in IT Magazine 2013/07
Bis vor wenigen Monaten kam bei Gasser Fassadentechnik noch eine technologisch veraltete Business-Software zum Einsatz, die auf den eigenen Servern lief. Schliesslich beschloss man beim auf Unterkonstruktionssysteme spezialisierten Unternehmen aus St. Gallen aber, die Server-Infrastruktur nicht mehr selbst zu betreiben und suchte eine zukunftsgerichtete, geeignete Lösung für die IT-Infrastruktur. Hinzu kam, dass die alte Business-Software immer mehr Probleme machte und der Anbieter Mühe bekundete, das System zum Laufen zu bringen. Iwan Thür, Geschäftsleiter bei Gasser Fassadentechnik, erinnert sich: «Wir hatten keine gute Zeit mit der alten Software. Das war wirklich nicht gut, denn wir waren ausgeliefert. Dabei hatten wir mit dem täglichen Geschäft schon genug zu tun und konnten uns nicht auch noch um die IT kümmern.»
Es war also an der Zeit, sich auf die Suche nach einer Alternative für Infrastruktur und Software zu machen. Fündig wurde Gasser im Gespann Swisscom und Myfactory, die zusammen Infrastruktur als Service inklusive Business-Software anbieten.
«Wenn der Server nicht funktioniert, dann rufe ich die Hotline von Myfactory an und die kümmern sich darum.» Iwan Thür, Geschäftsleiter, Gasser Fassadentechnik (Quelle: Gasser)
«Das Cloud-Preismodell ist für Kunden interessant, weil sie weder Lizenzen noch Server kaufen müssen.» David Lauchenauer, Geschäftsführer, Myfactory (Quelle: Myfactory)


Fokus auf Kernkompetenz


Myfactory, ein in St. Gallen ansässiger Software-Dienstleister, ist seit 2010 ICT-Partner von Swisscom. Gemeinsam bieten die beiden Unternehmen IT-Infrastruktur und Lösungen an. Dabei ist Swisscom für die IT-Infrastruktur – sprich Server, Storage und Backup – zuständig, während Myfactory den Infrastructure-as-a-Service (IaaS)-Dienst des Telcos mit Business-Software wie ERP, CRM, PPS, Shop, Lohn- oder Finanzbuchhaltung ergänzt.
«Swisscom stellt den Partnern – im vorliegenden Fall Myfactory – also die Infrastruktur als Service bereit. Myfactory veredelt dann das Infrastruktur-Rohprodukt und stellt es dem Kunden zur Verfügung», führt Michael Breitenmoser, Marketing Manager bei Swisscom im Bereich KMU, aus.
Der Vorteil für Myfactory besteht dabei darin, dass sich das Unternehmen weder um Server noch um Storage und Backup kümmern muss. «Wir haben damit nichts zu tun, Swisscom sorgt dafür. Unser Kerngebiet ist Software. Wir können und wollen uns nicht um die Infrastruktur kümmern», ergänzt David Lauchenauer, Geschäftsführer von Myfactory.
Für die Zusammenarbeit mit Swisscom hat sich Myfactory aber auch aufgrund des Renommees entschieden. «Wir hatten die Daten am Anfang in Frankfurt, haben dann aber relativ rasch gemerkt, was der Markt braucht», erklärt Lauchenauer. Das Label Swisscom sei enorm wichtig und ein Türöffner, wenn es um Fragen der Sicherheit und der Datenlagerung gehe, so der Myfactory-Geschäftsführer.
Ausserdem betont er den Vorteil der raschen Skalierbarkeit von Infrastructure as a Service. «Früher haben wir mit einem klassischen Hoster zusammengearbeitet. Wenn man dort merkt, dass das System langsam wird und die Infrastruktur ausbauen will, dauert das eine Ewigkeit. Heute kann ich lediglich einen Knopf drücken und erhalte zusätzliche Ressourcen», erläutert Lauchenauer.
 
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