Bye Bye Parkplatzsuche

Bye Bye Parkplatzsuche

6. April 2013 - Das Start-up Parku will der Parkplatzsuche ein Ende bereiten, indem es Privatpersonen die Möglichkeit gibt, freistehende Parkplätze per App stündlich zu vermieten.
Artikel erschienen in IT Magazine 2013/04
Die Bezahlung des Parkplatzes erfolgt direkt bei der Buchung. (Quelle: Parku)
Wer kennt das Problem nicht: Man fährt mit dem Auto in eine Stadt und kurvt erst einmal dreimal durch das gleiche Quartier, um eine Parklücke zu finden, die nicht Kilometer vom Zielort entfernt ist. Genau diesem Leid will das Zürcher Start-up Parku ein Ende bereiten, indem es private, leer stehende Parkplätze vermittelt. «In einer Stadt hat man auf der einen Seite stets hunderte von Leuten, die einen Abstellplatz für ihr Auto suchen. Auf der anderen Seite hat man hunderte von Parkplätzen, die viele Stunden die Woche ungenutzt bleiben. Parku schlägt nun eine Brücke zwischen diesen zwei Borden», zeichnet der COO von Parku, Ertan Wittwer, ein Bild des dem Projekt zu Grunde liegenden Gedankens.

Müheloser Nebenverdienst

Im Detail bedeutet dies, dass das Unternehmen sowohl eine Website als auch eine iOS- und eine Android-App betreibt, über die Anwohner oder Firmen ihre verfügbaren Parkplätze eintragen und anbieten können. Wittwer erklärt: «Die Vermieter können dabei genau angeben, an welchen Tagen und zu welchen Zeiten die Parkflächen frei sind und welche Gebühr pro Stunde oder Tag erhoben wird – unsere Empfehlung liegt bei drei Franken pro Stunde oder 15 Franken pro Tag.» Die Fahrzeuglenker, die ihren fahrbaren Untersatz in der Stadt oder einem umliegenden Gebiet stehen lassen müssen, erhalten dadurch die Möglichkeit, ein temporäres Zuhause für ihr Auto zu buchen. Um sicherzugehen, dass der Mieter auch auf dem richtigen Parkfeld steht, werden die registrierten Parkplätze vom Parku-Team mit kostenlosen blauen Schildern gekennzeichnet, auf denen die jeweiligen Codes vermerkt sind. Da die Schilder vom Parku-Team persönlich angebracht werden, ist so auch sicher gestellt, dass die Abstellflächen tatsächlich vorhanden sind.
 
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