Schweizer Firmen vernachlässigen Big Data

Schweizer Firmen vernachlässigen Big Data

4. April 2013 - 36 Prozent der Schweizer Unternehmen sehen keine Notwendigkeit für Big Data, wie eine aktuelle Studie von Vanson Bourne zeigt. Im europäischen Durchschnitt sind es lediglich 19 Prozent, die diese Einschätzung teilen.
Big Data wird aktuell als einer der grossen IT-Trends gehypt. Auch eine Untersuchung von Interxion und Vanson Bourne unterstützt diese These. So offenbart die Studie, dass Big Data in drei Jahren die IT-Welt dominieren wird. Bis dahin bleibt für die Unternehmen aber noch viel zu tun. Denn nur ein Viertel aller europäischen Firmen verfügen über ein Big-Data-Konzept, so die Studie weiter. Und insbesondere die Schweiz zeige sich im europäischen Vergleich zurückhaltend. 36 Prozent der Umfrageteilnehmer sehen keine Notwendigkeit für Big Data. Diese Einschätzung teilen nur 19 Prozent der Befragten aus Europa.

Des weiteren ergibt die Untersuchung, dass 62 Prozent der Schweizer Firmen auf Inhouse-Datenzentren setzen. Damit liegen sie etwas über dem europäischen Durchschnitt. Als grösste Herausforderung werden hierzulande Energiekosten und Kühlung genannt (57%). Während im europäischen Durchschnitt Analytics (55%) und Storage (53%) die am meisten genannten technischen Herausforderungen bei Big Data sind. An dritter Stelle folgt das Netzwerk mit 48 Prozent.
Vanson Bourne hat im Auftrag von Interxion 750 Senior IT-Entscheidungsträger in Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern im November und Dezember 2012 befragt. An der Studie haben 150 Befragte aus dem Vereinigten Königreich und Irland sowie jeweils 100 aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Österreich und der Schweiz, den Benelux- und skandinavischen Ländern teilgenommen. (abr)

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