Überwachung auf IP-Basis

Überwachung auf IP-Basis

1. April 2012 - Der Aufbau einer IP-basierten Überwachung ist relativ einfach und bietet Vorteile gegenüber analogen Systemen.
Artikel erschienen in IT Magazine 2012/04
(Quelle: Acti)
Überwachungssysteme auf IP-Basis ersetzen die traditionellen Kamerasysteme auf breiter Ebene – und das zu Recht, bieten sie doch eine Reihe von Vorteilen. Mike Lange, Director Business Development & Product Marketing für D-Link Central & Eastern Europe, fasst diese zusammen: «IP-Kameras bieten den grossen Vorteil, dass sie von allen per IP angebundenen Punkten erreichbar und abrufbar sind. Nutzer können somit gleichzeitig mit mehreren IP-Clients auf den Stream der IP-Kamera zugreifen. Gegen-über analogen Videoüberwachungssystemen lässt sich das bereits vorhandene IP-Netzwerk mit nutzen; zudem können die Videodaten per IP an jedem beliebigen Ort gespeichert werden. Da die Videodaten der IP-Kameras bereits in digitaler Form vorliegen, lassen sich Bildanalysen ganz einfach durchführen.» Mario Dal Canton, Product Marketing Manager bei Canon, ergänzt zudem, dass IP-basierende Systeme Kostenvorteile bringen, weil beispielsweise keine separaten Kabel nebst den Netzwerkkabeln mehr verlegt werden müssen. Und Daniel Rei, PR Manager bei Brack Electronics, fügt an, dass man «dank Power over Ethernet (PoE) oder WLAN bei der Platzierung der Kameras freier ist als bei CCTV-Systemen.»


Marktübersicht
In unserer Marktübersicht finden Sie 11 IP-Kameras im Direktvergleich.

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Die benötigten Komponenten

Nebst den IP-Kameras, von denen wir in dieser Übersicht eine Auswahl zeigen, sind jedoch noch einige weitere Komponenten nötig, um eine IP-Überwachungsumgebung aufzubauen. Mike Lange von D-Link führt aus: «Grundlegend muss natürlich ein IP-Netzwerk vorhanden sein, das sich gegebenenfalls nur auf ein LAN beschränken kann. Häufig werden jedoch externe Clients über eine WAN/VPN-Verbindung und mobile Clients über ein WLAN angebunden – das gilt auch für IP-Kameras. Für den Aufbau eines IP-Netzwerkes stehen mittlerweile Ethernet-Switches mit der Funktion eines Auto-Surveillance-VLAN zur Verfügung. Dadurch wird der Videostream der IP-Kameras automatisch in ein separates VLAN gelegt, für welches dann Quality-of-Service-Parameter im Netzwerk hinterlegt werden – damit ist eine hohe Übertragungsqualität gewährleistet. Die Videodaten werden zudem durch die Abgrenzung in ein separates VLAN geschützt. Darüber hinaus sollten IP-Netzwerkspeicher integriert sein – beispielsweise Netzwerk-Videorekorder (NVR), die speziell die Speicherung und Analyse der Kameravideos übernehmen. Die Speicherung der Videodaten können alternativ auch NAS- und SAN-Systeme übernehmen. Zudem benötigen Anwender ein Video-Monitoring-System (VMS): Lösungen hierfür reichen von der einfachen Darstellung mehrerer Kamerabilder bis zu Mehr-Monitor-Systemen und dem Einsatz einer Videoanalyse-Software.»
 
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