Erfolg am Ersten Davoser Informatikcup

Erfolg am Ersten Davoser Informatikcup

5. März 2011 - Zum ersten Mal behauptete sich ein Schweizer im Vorfeld der internationalen Informatikolympiade auf den vordersten Spitzenplätzen: Nikola Djokic aus der Kantonschule Alpenquai in Luzern belegte den 3. Platz. Dieses Resultat ist auch ein Erfolg der in den letzten Jahren zunehmend verstärkten und vernetzten Initiativen für eine nachhaltige Informatik-Nachwuchsförderung.
Artikel erschienen in IT Magazine 2011/03
Seit 1992 existiert die Schweizer Informatikolympiade (SOI) als die nationale Ausscheidung für die Internationale Informatikolympiade (IOI), welche mit Teilnehmern unter 20 Jahren aus über 80 Ländern im Juli 2011 in Thailand stattfinden wird. Beim diesjährigen Informatikcup Davos (I-cup) waren auch internationale Teams aus Hongkong, Russland und Slowakei eingeladen. Aus der Schweiz nahmen in Davos die 13 Gewinner der ersten SOI-Runde teil. Die Teilnehmer des I-cup absolvieren jeweils ein 4-tägiges Trainingscamp sowie einen Programmierwettbewerb am letzten Tag. In spannenden Vorträgen, Übungen und praktischen Labs und werden sie speziell mit IOI-ähnlichen Aufgaben trainiert.
Gastgeber für die nationalen und internationalen Teams, die zum I-cup ins Davoser Camp angereist sind, ist die Schweizerische Alpine Mittelschule Davos (SAMD), welche seit Jahren mit Professor Juraj Hromkovic vom Lehrstuhl für Informationstechnologie und Ausbildung der ETH Zürich zusammenarbeitet und somit gute Kontakte zur ETH sowie den Initiatoren der SOI pflegt. SAMD ist die erste Maturitätsschule in der Schweiz, die ein Programm für Begabtenförderung in den Naturwissenschaften hat.

Organisation und Trainingsinhalt

Einige SOI-Coaches waren im letzten Jahr noch als SOI-Teilnehmer dabei. Mittlerweile studieren sie und wirken weiter zusammen mit ehemaligen SOI-Teilnehmern und einigen ETH-Forschern bei der Organisation der SOI mit. Die SOI wird von den Ehemaligen zusammen mit dem Lehrstuhl für Informationstechnologie und Ausbildung der ETH Zürich praktisch umgesetzt. Gestützt wird die Realisation zudem von Partnern aus verschiedenen Branchen und vom Verband der Schweizer Wissenschafts-Olympiaden als Dachverband. Die Finanzierung des Anlasses wurde durch die Hasler Stiftung ermöglicht.
Morgens werden jeweils mehrere Trainingsmodule an die Jungen vermittelt. Es werden Bereiche wie Spielstrukturen und Graphenalgorithmen behandelt. Die Aufgaben kombinieren strategisches Vorstellungsvermögen, Programmierungs-Skills und spielerische Herausforderungen. Fragen werden beantwortet, und die raffinierten Vorgehensweisen werden präzisiert, um das zu lernen und einzuüben, was selbst die Jüngsten mit zwölf oder vierzehn Jahren bereits „Intuition“ nennen: ein gedankliches Spiel mit abstrakten strukturellen Ideen.
 
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Anti-Spam-Frage Wieviele Fliegen erledigte das tapfere Schneiderlein auf einen Streich?
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