Microsoft überarbeitet Licensing 6.0 und senkt Office-Preise

Microsoft macht seine Lizenzmodelle attraktiver und senkt die Preise für seine Office-Produkte.
28. Mai 2003

     

Die Spekulationen, wonach Microsoft sein umstrittenes Lizenzprogramm Licensing 6.0 überarbeiten will (InfoWeek berichtete), bewahrheiten sich. Der Software-Riese hat nun offiziell bekanntgegeben, dass Licensing 6.0 um Training- und attraktivere Support-Programme erweitert wird, wobei die Gebühren gleich bleiben. Ebenfalls neu ist, dass Software von Mitarbeitern einer Firma mit entsprechenden Verträgen auch zu Hause genutzt werden kann. Kritiker des Programms bemängeln jedoch, dass das Gros der Kunden eine Licensing-6.0-Gebührensenkung anstelle der erweiterten Services viel eher begrüsst hätten. Ab September sollen die neuen Services für Software-Assurance-Kunden verfügbar sein und sowohl Desktop- wie auch Server-Software abdecken.
Preissenkungen gibt es dafür - unabhängig von den Licensing-6.0-Änderungen - bei den sogenannten Full-Retail-Versionen von Office XP. Die Office-XP-Professional-Version wird um 100 Dollar im Preis gesenkt und kostet neu 499 Dollar. Office-XP-Standard kostet noch 399 anstatt 479 Dollar. Die Standalone-Versionen der Office-Applikationen Word 2002, Excel 2002, PowerPoint 2002 und Access 2002 kosten neu jeweils 229 Dollar anstatt wie bisher 339 Dollar. Die neuen Preise gelten vorerst für die USA und Kanada, sollen sich jedoch schrittweise auch global auswirken. (mw)


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