Neuer DOM-Standard

Der neue Document-Object-Model-Standard vom W3C beinhaltet mehr Möglichkeiten
23. November 2000

     

Das W3-Consortium (W3C) hat eine zweite Fassung für den Document-Object-Model-Standard (DOM) herausgegeben. DOM wird als Programmier-Modell innerhalb des Browsers und als primäres Interface für XML genutzt. DOM 2 soll laut einem IBM-Sprecher die Art und Weise, wie der Programmierer XML-Dokumente in Programmen manipulieren können, weiter verbessern.
DOM 2 beinhaltet eine Standard-Applikation zur Manipulation von Daten und Dokumenten in Programmiersprachen wie Java. Ausserdem können User den Inhalt, die Struktur und die Art eines Dokuments dynamisch updaten. Weiter unterstützt der neue Standard Namespaces, Cascading Style Sheets 1 und 2, ein Standard-Modell, um Objekte zusammenzufügen und eine Schnittstelle, um diese zu manipulieren. Kernpunkt von DOM 2 sind aber die sogenannten Namespaces, die es dem User erlauben, XML-Inhalte aus verschiedenen Quellen zu mixen und zu kombinieren.
Bis DOM 2 von den Browsern unterstützt wird, wird noch etwas Zeit verstreichen. Während Microsofts Internet Explorer 5.5 bereits Teile von DOM 2 unterstützt, versteht der eben erschienene Netscape-6-Browser nur DOM 1. (mw)


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