Nano-Akku für die Zukunft

Forscher des Rensselaer Polytechnic Instituts in den USA entwickelten einen Nano Akku.
15. August 2007

     

Kaum dicker als ein Stück Papier und ebenso biegsam ist der neuste Trend in der Akku-Technologie. Entwickelt wurde die nächste Generation von Energiespeichern von Forschern des Rensselaer Polytechnic Instituts in den USA. Hauptbestandteil der Nanoakkus ist, wie beim Papier, Zellulose. Und so können sie gerollt, verdreht, bedruckt, gefaltet oder zurechtgeschnitten werden. Eben alles, was man mit normalem Papier auch machen kann. Ausserdem fungieren Nanoakkus gleichzeitig als Hochleistungsakku und als Kondensator, was in den meisten elektronischen Geräten heute von zwei verschiedenen Elementen übernommen werden muss.





Ein wenig wird man aber noch gedulden müssen, bis man in den Genuss der neuen Akku-Technologie kommt. Obwohl das Patent bereits angemeldet wurde und die Bestandteile des Nanoakkus günstig zu haben sind, müssen erst noch Methoden für die Massenproduktion bereitgestellt werden. Ziel ist die Entwicklung von Maschinen, welche die Nanoakkus am Laufmeter produzieren, ähnlich den heutigen Druckerpressen. Ebenso wird zurzeit an der Effizienzsteigerung der Akkus getüftelt.



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