Ein Google-PC?

Der Suchmaschinenspezialist dementiert Gerüchte mit wenig Erfolg, wonach am Freitag ein Google-PC oder Home-Networking-Gerät vorgestellt werde.
4. Januar 2006

     

Laut der "Los Angeles Times" präsentiert Google-Gründer Larry Page am Freitag im Rahmen seiner Keynote an der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas eine Google-Hardware-Box. Konkret soll es sich dabei um einen Billigst-PC handeln, der nicht Windows basiert ist. Statt dessen wird vermutet, das eine Google-spezifische Linux-Version als Betriebssystem zum Einsatz kommt. Gemäss anderen Gerüchten soll der Suchmaschinenspezialist auch ein Home-Networking-Gerät in petto haben. Google hat diese Gerüchte zwar auf Anfrage dementiert, aber trotzdem sind die meisten Beobachter der Ansicht, dass sie einen wahren Kern enthalten. Schliesslich verkauft der Suchspezialist bereits heute Search-Appliances für Unternehmen, und er ist auch am 100-Dollar-PC-Projekt des MIT-Professors Nicolas Negroponte beteiligt. Auch hatten Analysten von Bear, Stearns & Co. bereits Mitte Dezember vorhergesagt, dass Google mit der Zeit zur Hardware-Company mutieren werde. Zudem bietet der anbrechende Heimvernetzungs- und Home-Entertainment-Boom eine gute Gelegenheit, um Microsofts Desktop-Herrschaft oder gar den PC als zentrale Recheneinheit für den Heimbedarf ganz allgemein anzugreifen. Zumindest hat Google jetzt schon die ganze CES-Aufmerksamkeit auf sich konzentriert.




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