Microsoft ändert Lizenzpolitik

Microsoft ändert Lizenzpolitik

13. März 2003 - Käufer von Server-Software sollen künftig nur noch für tatsächlich benutzte CPUs bezahlen.
Käufer von Microsofts Server-Software wie beispielsweise SQL-, ISA- und BizTalk-Server mussten bislang für jeden Prozessor, der im jeweiligen System arbeitet, bezahlen. Das soll sich ab April diesen Jahres ändern. In Zukunft will der Softwareriese nur noch pro tatsächlich benutzter CPU kassieren. Mit dieser Lizenzänderung trägt Microsoft dem Umstand Rechnung, dass moderne Server-Betriebssysteme das Partitionieren, sprich Aufteilen der Systemressourcen auf einzelne Prozesse erlauben. Ob und in welcher Form Microsoft selber vorhat, solche Techniken in die Server-Betriebssysteme zu integrieren, ist noch nicht bekannt.
Ähnliche Funktionen bietet bis heute allein die Datacenter Edition von Windows 2000 Server. Nachdem aber Microsoft Mitte Februar die Technik des Virtual PC von Connectix gekauft hat, sind Integrationen in diese Richtung wahrscheinlich.

Neuen Kommentar erfassen

Anti-Spam-Frage Vor wem mussten die sieben Geisslein aufpassen?
Antwort
Name
E-Mail
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER