Virtualisierung im Trend


Artikel erschienen in Swiss IT Magazine 2007/22

     

Netzwerkspeicher-Spezialist OnStor hat an der Storage Networking World Europe in Frankfurt die Storage-Trends in Unternehmen untersucht. Dabei gaben 87 Prozent der befragten Firmen an, bereits Speichervirtualisierungsprojekte durchzuführen oder entsprechende Pläne zu hegen. Die 13 Prozent der Unternehmen, die bislang noch keine Pläne haben, halten Speichervirtualisierung zumindest für einen wichtigen Trend.


Virtualisiert werden vor allem SAN-Umgebungen (57 Prozent) sowie gemischte SAN/NAS-Lösungen (34 Prozent). Die Virtualisierung reiner NAS-Umgebungen scheint dagegen noch wenig interessant zu sein – erst 6 Prozent der von OnStor befragten Unternehmen beschäftigen sich damit. OnStor erklärt das schwache Interesse für NAS-Virtualisierung vor allem damit, dass es bislang keine überzeugenden Angebote für die Virtualisierung von NAS gab und sich NAS-Lösungen nur schwer in technologieübergreifende Virtualisierungskonzepte mit SANs integrieren lassen. Dies führt gemäss OnStor dazu, dass vor allem Fileservices zu proprietären Insellösungen verkommen und durch die dadurch bedingte suboptimale Auslastung der Speicherkapazitäten die Kosten steigen.



Auch bei der Kombination der verschiedenen Speicherklassen im Rahmen der Speichervirtualisierung sind die Unternehmen noch zurückhaltend. So setzen 48 Prozent der Befragten auf Tier2-Speicher und 14 Prozent auf Tier3, aber nur 29 Prozent der Unternehmen kombinieren beide Speicherklassen. Bei weiteren 9 Prozent der Firmen ist keine der beiden Speicherklassen von der Virtualisierung betroffen.




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