Ohne Backup keine Recovery

Ohne Backup keine Recovery

25. November 2003 - Disaster Recovery fängt nicht erst bei technischen Massnahmen an; dennoch ist ein solides Backup-Konzept unerlässlich für die Datensicherheit im Unternehmen.
Artikel erschienen in IT Magazine 2003/21

Die Lage ist katastrophal: Mehr als die Hälfte der Unternehmen in Europa hat keinen formellen Disaster-Recovery-Plan, der die gesamte IT-Infrastruktur abdeckt, und fast ein Fünftel hat gar keine Vorkehrungen für die Wiederherstellung der IT-Systeme im Katastrophenfall getroffen. So lauten die Resultate einer aktuellen paneuropäischen Studie, die Taylor Nelson im Auftrag von Unisys durchgeführt hat.


Der ahnungslose CIO

Das ist aber noch nicht alles. Die Studie zeigt nämlich auch den Hauptgrund für das weitgehende Fehlen von Recovery-Strategien: Die Verantwortlichen haben schlicht keine Ahnung, worum es überhaupt geht. Zwei Drittel aller befragten CIOs konnten die Kosten eines potentiellen Datenverlusts nicht beziffern und haben demnach keine quantifizierte Begründung für die vorausschauende Planung gegen IT-Ausfälle parat. Da wundert es nicht, wenn die Geschäftsleitung nur schwer von der Notwendigkeit umfassender Katastrophenvorsorge zu überzeugen ist.



Sogar dann, wenn ein Recovery-Plan vorhanden wäre, wird er häufig nicht auf Funktionsfähigkeit überprüft: Rund ein Drittel der befragten CIOs gab an, man habe nicht einmal die Recovery-Pläne für die geschäftskritischen Systeme getestet oder wisse nicht, ob sie je getestet worden seien.



Die zitierte Studie steht übrigens nicht allein auf weiter Flur. Eine ähnliche Umfrage von Veritas bei über 3000 IT-Fachleuten ergab, dass 39 Prozent nicht über einen DR-Plan verfügen und 28 Prozent den vorhandenen Plan nie getestet haben.

 
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