Vertragsresistenz in der Informatik

Vertragsresistenz in der Informatik

6. Oktober 2009 - Viele Informatikunternehmen schliessen keine fundierten Verträge ab, sondern verpflichten sich mittels einfacher Auftragsbestätigung und begeben sich damit aufs Glatteis.
Artikel erschienen in IT Magazine 2009/10

Ein Vertrag bildet die Grundlage eines IT-Projekts. Im Rahmen der Erstellung des Vertrages definieren die Parteien die Ziele und überlegen sich das Projekt und dessen Organisation im Voraus. Zum Vertrag gehören denn auch nicht nur dessen Gegenstand (zum Beispiel Hardware-Lieferung, Software-Lizenz) und der Preis, sondern auch die personelle Projektorganisation sowie eine Übersicht der zu erreichenden Projektfortschritte, den sogenannten Milestones des Projekts.


Prävention, Kontrolle, Beweis

Bei Projektbeginn scheint den Parteien oftmals völlig klar zu sein, was das Ziel des Projekts ist und wer was wann zu tun hat. Regelmässig ist dies dann im Laufe des Projektes aber nicht mehr so. Gute schriftliche Verträge dienen den Parteien in einer solchen Situation zur Orientierung. Wenn eine Frage schwarz auf weiss geregelt ist, wird es darüber auch keine Diskussionen geben. Damit wirkt ein schriftlicher Vertrag streitpräventiv und schont die Nerven sowie das Portemonnaie der Projektbeteiligten.

 
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