Schweizer Konkurrenz für Wordpress und Co.

Start-up Doitclever
Schweizer Konkurrenz für Wordpress und Co.

Schweizer Konkurrenz für Wordpress und Co.

(Quelle: Doitclever)
Artikel erschienen in IT Magazine 2019/09
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31. August 2019 -  Die Schweizer Cloud-Plattform Doitclever will es mit Wordpress, Jimdo und Co. aufnehmen und setzt zum Erstellen von Webseiten auf das Co-Working-Prinzip.
Content Management Systeme (CMS) gibt es wie Sand am Meer. Nun will sich ein Schweizer Start-up ein Stück des Kuchens abschneiden und setzt dabei auf den Netzwerk-Gedanken. Die Cloud-Plattform nennt sich Doitclever und will, so Gründer Mario Sommerhalder, die Eigenschaften bereits bekannter CMS vereinen: "Unser Ziel ist es, auf einfachste Weise eine Webseite zu erstellen und zu pflegen. Dazu haben wir einen Online Website Creator entwickelt, welcher die Vorteile bekannter CMS-Systeme kombiniert." Das reicht Sommerhalder, der mit viel Herzblut an seinem Projekt hängt und arbeitet, aber noch nicht: "Darüber hinaus verbinden wir Profis direkt mit unseren Kunden, damit daraus eine Zusammenarbeit entsteht – dieses Konzept nennen wir Online-­Co-Working", erklärt er.

Mach es clever

Der Name Doitclever (zu Deutsch "Mach es clever") steht dabei sinnbildlich für das Ziel, Probleme auf eine clevere Art und Weise zu lösen. Dabei bringt das "IT" im Namen das Ganze in den Bezug zur IT, also der Informatik. "Clever zu sein, bedeutet nicht schneller oder besser zu sein, sondern effektiver und smarter in dem was man tut", erklärt Sommerhalder.

Doch wie kam es überhaupt soweit? Dazu muss man die Uhr etwas zurückdrehen, und zwar zurück ins Jahr 2012. Ungefähr zu dieser Zeit entwarf Sommerhalder sein erstes eigenes CMS, welches in der Bedienung zwar einfach gewesen sei, in allem anderen aber schwer zu meistern war. "Das Grundgerüst ähnelte stark jenem von Wordpress", verrät Sommerhalder. "Die erste Version der Software musste manuell auf dem Webserver installiert werden, bevor man damit eine Webseite erstellen konnte. Was ich jedoch bereits damals verstand, war, dass man mit einer einfachen Bedienung viele Hürden für User beseitigen konnte."
Drei Jahre später, 2015 also, befand sich Sommerhalder dann kurz vor der Abschlussarbeit seiner Ausbildung zum dipl. Techniker IT HF an der IBZ in Zug. "Ich habe die Zeit genutzt, um mir ein Konzept auszudenken, welches viele Probleme beim Programmieren einer Webseite lösen sollte", erläutert Sommerhalder, der zu dieser Zeit schon seit einigen Jahren Erfahrungen mit gängigen CMS-Systemen sammelte und deren Stärken und Schwächen bestens kannte.

Konkret ging es Sommerhalder also darum, zwei Welten miteinander zu verbinden: und zwar die Komplexität, die gewisse Tools bieten, Laien aber rasch überfordern können, mit der Einfachheit und modularen Funktionsweise anderer Plattformen. 2016 entschloss er sich, eine Cloud-Software zu realisieren, die aber doch Spielraum für Programmierer bot. "Ich baute also ein System, welches von Profis und Laien gleichermassen genutzt werden kann. So entstand der Online Creator. Noch im selben Jahr schloss ich mein Studium mit dieser Arbeit ab und konnte gegen Ende Jahr sogar erste Pilotprojekte realisieren."
 
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