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Mit dem Turbolader nach SAP S/4HANA

(Quelle: Data Migration International)

Mit dem Turbolader nach SAP S/4HANA

(Quelle: Data Migration International)
10. November 2021 - Wer den Wettlauf gegen die Zeit gewinnen will, muss die Masse an SAP- und Non-SAP-Daten vor und nach der Migration massiv senken.
2022 beginnt die Migrations- und Transformationswelle nach SAP S/4HANA. Wurden in den zurückliegenden Monaten pandemiebedingt Investitionen in Modernisierungen und Innovationen zurückgehalten, haben SAP-Anwender in der Schweiz versucht, die Kapazitäten ihrer Produktentwicklung zu erhöhen und dafür neue Mitarbeiter einzustellen. Dadurch wollten sie sich auf das vorbereiten, was ihnen wie ein Mammutprojekt erscheint.

Und das zurecht: So schätzten laut der PWC-Studie „SAP S/4HANA – Erfahrungen von Unternehmen in der DACH-Region“ 45 Prozent der befragten Unternehmen die Projektdauer auf ein bis drei Jahre, 35 Prozent hingegen auf drei bis fünf Jahre. Der Einsatz von Geld und Personal über einen so grossen Zeitraum ergibt jedoch wirtschaftlich nur wenig Sinn. Dies umso weniger, als in der digitalen Transformation Innovation und Geschwindigkeit alles sind.

Daten im Überfluss treffen auf knappe Ressourcen
Erfahrene SAP-Anwender erinnern sich: Beim Umstieg auf R/3 war der Markt für neue Mitarbeiter mit SAP-Wissen wie leergefegt, während die Tagessätze für externe SAP-Berater explodierten. Genau diese Situation droht sich ab dem kommenden Jahr zu wiederholen.
Eigentlich stellen die anstehende Migration und Transformation eine perfekte Gelegenheit dar, um aufzuräumen und alte Zöpfe abzuschneiden. Viele SAP-Anwender gehen zurecht davon aus, dass sie auf mindestens 50 Prozent der bisherigen Buchungskreise und Belegarten verzichten können. Hinzu kommt ein historischer Datenbestand, der in den Online-Datenbanken von SAP-Umgebungen in vielen Fällen im zweistelligen Terabyte-Bereich und höher liegt. Zu dieser Masse an Daten addieren sich die Bestände in den ADK-Archiven in ähnlicher Grössenordnung, deren Volumen nach der Dekomprimierung verzehnfacht.
Zwar schlägt bei den allermeisten Kunden das Herz der IT in SAP. Doch ohne Drittsysteme geht es nicht. Diese Erkenntnis gilt genauso für SAP S/4HANA-Umgebungen. Um Geschäftsprozesse ohne Medienbrüche abzuwickeln und eine globale Sicht darauf zu erhalten, spielen die Drittsysteme und ihre Daten auch in der neuen SAP S/4HANA-Welt eine entscheidende Rolle

Projektausschreibungen korrigieren
Vielen SAP-Anwendern ist jedoch nicht bewusst ist, dass historische Daten gar nicht in die neue Welt übernommen und somit auch nicht transformiert werden müssen – weder aus SAP- noch aus Non-SAP-Systemen. Was nach der Migration zählt, ist einzig und allein der Zugriff darauf. Für viele SAP-Kunden ebenfalls neu ist die Tatsache, dass sie für diesen fortwährenden Zugriff ihre Altsysteme, ob von SAP oder Drittherstellern, nicht weiterbetreiben müssen, sondern komplett stilllegen können. Denn worauf es ankommt, ist der Erhalt des Geschäftskontextes, in dem die historischen Informationen entstanden sind, und nicht der Legacy-Systeme.
Der Grund für dieses Nichtwissen ist die Fehlannahme, dass es für das Problem der Legacy-Systeme und der Transformation von Legacy-Daten keine bessere Lösung als die Methoden der Vergangenheit gibt. Deshalb gestalten die meisten SAP-Anwender ihre Ausschreibungen für Transformationsprojekte auf SAP S/4 HANA falsch. Sie suchen nach personellen und fachlichen Ressourcen, die am Markt fehlen. Sie suchen nach Lösungen, um die Altsysteme möglichst weit zurückzubauen, anstatt sie stillzulegen. Sie suchen nach Methoden, die historischen Daten zumindest zu einem grossen Teil zu transformieren und in die neue Systemwelt zu migrieren, obwohl sie nur für den ungehinderten Zugriff darauf sorgen müssen. Und sie beschränken die Projekte allein auf die SAP-Daten, anstatt von Anfang an auch die historischen Informationen aus Non-SAP-Systemen zu berücksichtigen.

Einen neuen Ansatz verfolgen
Wer den Kampf um die knappen Ressourcen und den Wettlauf gegen die Zeit gewinnen will, muss grösser denken und nach einem neuen Lösungsansatz Ausschau halten. Gesucht ist eine Lösung, mit deren Hilfe

- die historischen Informationen aus den Legacy-Systemen von SAP und Drittherstellern in der neuen SAP S4/HANA-Welt ein neues Leben führen können
- sich die Legacy-Systeme komplett stilllegen und dadurch bis zu 80 Prozent der für deren Betrieb notwendigen IT-Betriebskosten einsparen lassen
- die Datenmigration zu einem rein technischen Projekt wird, weil die Fachabteilungen nicht mehr entscheiden müssen, welche Daten übernommen werden sollen und welche nicht
- die Daten zusammen mit ihrem Geschäftskontext herausgelöst und revisionssicher aufbewahrt werden
- für Rechtssicherheit über den gesamten Lebenszyklus der historischen Informationen hinweg bis zu deren rechtssicherer Löschung auf der Ebene des einzelnen Datensatzes gesorgt ist
- sich selbst grösste Datenbestände innerhalb von Tagen oder Wochen statt Monaten und Jahren migrieren lassen
- sich die historischen von den operativen Daten trennen und nur die operativen transformieren lassen
- historische SAP-Daten in SAP S/4HANA angezeigt werden, als ob sie dort entstanden wären
- die Anwender aus der Oberfläche ihrer Wahl heraus stets Zugriff auf historische Informationen aus Legacy-Systemen sowohl von SAP als auch von Drittherstellern haben
- der Weg in die Cloud, aber auch wieder zurück jederzeit ohne grossen Aufwand möglich ist
- sich der Migrationsaufwand um bis zu 80 Prozent senken lässt
- eine einzige Person denselben Migrationsaufwand bewältigen kann, wo früher zehn Spezialisten nötig waren und
- die HANA-Datenbank dauerhaft schlank bleibt.

JiVS IMP: Daten im Turbogang migrieren
Eine für die intelligente Datenmigration aus SAP- und Non-SAP-Systemen konzipierte Lösung ist JiVS IMP, die Java-basierte und damit systemunabhängige Plattform für Informationsmanagement der Schweizer Data Migration International. Die Plattform überspielt sämtliche Daten und Dokumente aus Online-Datenbanken unterschiedlichster Hersteller sowie aus ADK-Archiven und ermöglicht dadurch einen vollständigen und rechtssicheren Zugriff auf die historischen Informationen im Lesemodus.
Für immer schlank: Turboeinführung von SAP S/4HANA dank Lebenszyklusmanagement von Legacy-Informationen aus SAP- und Non-SAP-Systemen (Quelle: Data Migration International)
Dank eines neu entwickelten Turboverfahrens zur Extraktion von Daten und ihres Geschäftskontextes ist es möglich, auf Knopfdruck selbst Mengen zwischen 10, 100 und mehr Terabyte an Informationen in sehr kurzer Zeit völlig automatisiert aus Legacy-Systemen herauszulösen, auf die Plattform zu überspielen und, wie von Wirtschaftsprüfern zertifiziert, dort rechtssicher bis zu deren Löschung aufzubewahren.
JiVS IMP entkoppelt die Applikations- von der Datenebene bei den historischen Informationen konsequent. Dadurch können die Anwender von der Oberfläche ihrer Wahl – SAP GUI oder Webbrowser – auf die historischen Informationen aus SAP- und Non-SAP-Systemen zugreifen, als ob sich die Daten und Dokumente weiter in den Ursprungssystemen befänden. Zudem bietet die Plattform die Möglichkeit, den Aufwand für den Umstieg auf die neue Softwaregeneration SAP S/4HANA insgesamt zu halbieren. Denn weniger Datenvolumen bedeutet um bis zu 80 Prozent weniger Transformations- und Migrationsbedarf.
Darüber hinaus trägt JiVS IMP dank nahtloser Integration zu einer dauerhaften Reduktion der Gesamtbetriebskosten von SAP S/4HANA bei. Denn mithilfe der Plattform lassen sich Daten und Dokumente aus dem Produktivsystem nach festen Kriterien – zum Beispiel für alle Transaktionen älter als drei Monate – kontinuierlich auf der Plattform historisieren, was die HANA-Datenbank dauerhaft schlank hält. Einsparungen bei den Gesamtbetriebskosten der neuen Umgebung von 25 Prozent sind hier durchaus realistisch.
Intelligentes Informationsmanagement à la JiVS IMP ist der richtige Ansatz, um den Kampf gegen die Ressourcenknappheit und den Wettlauf gegen die Zeit in der Digitalisierung zu gewinnen.

Mehr Info: www.jivs.com

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