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Techniken verbinden

Techniken verbinden

(Quelle: Waisch Group)
Artikel erschienen in IT Magazine 2020/03
Seite 1
von
29. Februar 2020 -  Wer in produzierenden Branchen neue Partner sucht, wird auf Waisch.ch fündig. Mit über 15’000 Verfahren bietet die Plattform Fachleuten zahlreiche Anknüpfpunkte.
Die Digitalisierung, hat schon so manchem Geschäftsmodell das Genick gebrochen. Doch gleichzeitig bietet sie cleveren Köpfen die Chance, Teilaspekte wiederzuerwecken – Neudeutsch Pivot.

So geschehen beim sogenannten «Infokatalog». In Papierform existierte er seit 1981 und brachte Käufer und Verkäufer in den Branchen Druck & Papier, Energie & Umwelt, Hoch- & Tiefbau, Kunststoff & Produktion, Metallverarbeitung sowie Transport & Logistik zusammen. Der Schlüssel für eine erfolgreiche Kombination waren die sogenannten Verfahren – im Wesentlichen Fertigungsmethoden. Mengenmässig ging es hier wortwörtlich vom Hundertsten ins Tausendste, und Interessierte konnten sehr genau Geschäftspartner im B2B-Umfeld finden.

Dieses Modell ins Internet zu übertragen, war schwerer als gedacht. Da gleichzeitig die Pensionierung anstand, wurde 2019 eine Lösung gesucht. Auf den Plan trat die «Waisch-Group», benannte die anhin existierende Plattform um und machte damit endgültig den Schritt ins 21. Jahrhundert. «Einer unserer Mitarbeiter war an der Entwicklung des ersten digitalen Infokatalogs beteiligt, so erfuhren wir vom Verkauf,» erzählt Ralph Saurer Mitgründer und CEO.

40 Jahre Branchenerfahrung

Das vierköpfige Team überarbeitete in der Folge die Plattform detailliert. «In Waisch.ch stecken über 40 Jahre Branchen­erfahrung. Das erlaubt, Partner in genau dem gesuchten Teilbereich zu finden», erklärt Saurer. Ein Beispiel: Angefangen bei Hoch- & Tiefbau, kann sich ein Kunde über die Verästelungen Elektro­anlagen, Starkstrom, Kompensa­tionsanlagen zur Blindstrom-Kompensation hangeln beziehungsweise kann der Fachmann genau das auf Anhieb finden. Die Anzahl auf Waisch abgelegter Verfahren beträgt zurzeit 15’200.

Waisch will somit eine Art spezialisiertes Google sein, vor allem für Branchen bei denen vielerorts die Digitalisierung erst begonnen hat. «Einige Kunden hatten bis zur Zusammenarbeit mit uns kaum eine Webpräsenz,» so Saurer. Die Verbesserung macht sich zum Beispiel bei der Google-Suche bemerkbar, wo die Waisch-Firmenbeschreibung jetzt neu auftaucht. Je nach Abo können die Firmen Ansprechpartner, Verfahren, Standorte und News hinterlegen. Sie können auch selbstständig neue Verfahren anlegen. Freigegeben werden diese aber erst nach einer Überprüfung durch das Waisch-Team. «Wir haben deshalb Kooperationen mit Verbänden gesucht. So können wir die Weiterentwicklung mit Insidern gegenprüfen», so Saurer. Neben der Suchfunktionalität sind die Branchenkooperationen ein Feature der neuen Plattform. Die Verbände dürfen auf ihre Angebote aufmerksam machen und so neue Mitglieder werben. Gleichzeitig tragen sie Waisch.ch ihren Mitgliedern an. Die Verbände sind kostenlos dabei, genauso Agenturen. Da die Plattform mandantenfähig ist, kann eine Agentur so gleich mehrere Kunden betreuen. Auch hier geht es um Multiplikation, denn die Agenturen können Waisch.ch wieder ihren anderen Kunden empfehlen. «Wir bauen sehr auf Win-Wins», so Saurer.
 
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