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CIO-Interview: «Selbst Apple staunt, was wir auf den iPads alles machen»

CIO-Interview: «Selbst Apple staunt, was wir auf den iPads alles machen»

CIO-Interview: «Selbst Apple staunt, was wir auf den iPads alles machen»

(Quelle: Schweizerischen Nationalmuseum)
Artikel erschienen in IT Magazine 2020/03
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29. Februar 2020 -  René Vogel, IT-Leiter beim Schweizerischen Nationalmuseum, ist mit seinem Team nicht zuletzt auch für die interaktiven Komponenten in den Ausstellungen verantwortlich. Dabei setzt er stark auf Apple.
Swiss IT Magazine»: Ein Rechner an der Kasse und ein paar PCs für die Administration – viel mehr IT dürfte in einem Museum nicht nötig sein, oder liege ich falsch?
René Vogel:
Damit liegen Sie sogar ziemlich falsch. Im Wesentlichen betreut das IT-Team des Schweizerischen Nationalmuseums zwei Bereiche: Zum einen kümmern wir uns um eine klassische Büroautomation mit rund 340 Clients, die im Einsatz stehen. Dieser Teil macht rund die Hälfte unserer Arbeit aus. Die andere Hälfte befasst sich mit Inhalten respektive Systemen für unsere Ausstellungen, wozu auch die Kassen- und Ticketing-Systeme gehören.

Ich möchte zuerst ein wenig über die klassische IT sprechen. Können Sie ausführen, wie diese im Wesentlichen aufgebaut ist?
Wir haben das Thema Virtualisierung sehr früh aufgenommen und umgesetzt. Das ermöglicht es uns, unsere Infrastruktur weitgehend inhouse zu betreiben. In der Cloud laufen bei uns einzig gewisse Backup-Stand-by-Systeme, die im Worst Case zum Einsatz kämen. Dass wir die IT inhouse betreiben, ist ein sehr bewusster Entscheid.

Weshalb?
Es geht dabei primär um das Thema Sicherheit.
Sie haben die 340 Clients sowie den hohen Virtualisierungsgrad angesprochen. Welche Eckpfeiler ihrer IT sind sonst noch erwähnenswert?
Erwähnenswert im Zusammenhang mit den Clients ist sicherlich, dass wir unseren Mitarbeitern mittels Virtual Desktops Home Office ermöglichen. Dann unterhalten wir mehrere kabellose Netzwerke. So unterhalten wir ein WiFi-Netz für die Mitarbeiter als Ergänzung zum kabelgebundenen Netz, über das von überall her auf die gesamte Infrastruktur zugegriffen werden kann. Weiter bieten wir WLAN-Netze im Zusammenhang mit Vermietungen an – beispielsweise, wenn der Innenhof, ein Sitzungszimmer oder das Auditorium des Landesmuseums Zürich gemietet wird. Und nicht zuletzt gibt es für die Gäste des Museums ein kostenloses WiFi. Dieses ist vor allem aufgrund des Volumens nicht ganz trivial, und als zusätzliche Herausforderung kommt hinzu, dass man die Access Points in der Ausstellung nicht sehen darf.

Wie sieht ihr Team aus, mit dem sie die klassische IT betreuen? Und arbeitet dieses unabhängig von dem IT-Team, das für die Ausstellungen tätig ist?
Im Wesentlichen sind wir nur ein Team bestehend aus acht Mitarbeitern und einem Lehrling, das ich leiten darf. Innerhalb dieses Teams gibt es Mitarbeiter, die hauptsächlich für die Büroautomation tätig sind und solche, die vor allem mit der Museums-IT zu tun haben. Die Aufteilung ist in etwa hälftig.

Sie betreuen mehrere Standorte in der ganzen Schweiz. Welche Herausforderungen bringt das mit sich?
Das ist heute eigentliche keine Herausforderung mehr. Wir betreuen alles vom Standort Zürich aus, und bis auf wenige Ausnahmen können wir alles remote ­machen.
 
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