Multifunktional und in Farbe

Multifunktional und in Farbe

Artikel erschienen in IT Magazine 2019/11
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9. November 2019 -  A4-Multifunktionsdrucker, die farbig drucken können, eignen sich optimal für Arbeitsgruppen, sind effizient und bieten viel Flexibilität. Wir zeigen acht aktuelle KMU-Geräte.
Multifunktional und in Farbe
Vergleichstabelle von acht Farb-MFPs: Brother MFC-L9570CDW, Canon i-Sensys MF645Cx, Epson Workforce Pro WF-C5710DWF, HP Officejet Pro 9022, Kyocera Ecosys M6635cidn, Oki MC573dn MFP, Ricoh IM C300F und Xerox Versalink C405. (Quelle: SITM)
Farbige A4-Multifunktions-Printer (MFP) gehören zu den meistverkauften Druckern am Markt. Laut Zahlen der Marktforscher von Context wurden in der Schweiz im ersten Quartal 2019 gut 68’000 MFP verkauft, während gut 13’000 sogenannte Single-Funktion-Geräte abgesetzt wurden. Bei den MFP entfällt der Löwenanteil auf Inkjet-Geräte, von denen rund 48’000 verkauft wurden, während es sich bei rund 20’000 MFP um Laserdrucker handelte. Ein ähnliches Bild zeigte sich auch in den Quartalen zuvor, wobei sich der Absatz von Tintenstrahlern im Weihnachtsquartal jeweils nochmals deutlich erhöhte, da diese Geräte primär im Consumer-Umfeld verkauft werden.


Das widerspiegelt auch die vorliegende Marktübersicht zum Thema A4-MFP mit Zielkundschaft KMU. Fünf der acht teilnehmenden Hersteller haben ein Lasergerät eingereicht, während HP und Epson jeweils ein Tintengerät für den Unternehmenseinsatz vorschlagen, und Oki auf LED setzt. Das Gros der eingereichten Geräte ist laut Herstellern übrigens für Arbeitsgruppen mit bis zu zehn Arbeitsplätzen geeignet, HP erklärt, der Officejet Pro 9020 aus der Übersicht eigne sich für bis zu fünf Benutzer, während das Ricoh-Gerät für bis zu 15 Benutzer reichen soll, und dasjenige von Oki für bis zu 20 Nutzer – wobei diese Angaben selbstredend stark davon abhängen, wie häufig diese Nutzer drucken.

Eine Frage der Technologie

Bei der Frage nach der idealen Drucktechnologie für KMU-Drucker erhält man unterschiedliche Antworten. So erklärt etwa Sandro Nizzola, Senior Product Manager bei Brother Schweiz: "Für die Laser sprechen nach wie vor die wischfesten, scharfen Dokumentenausdrucke und das skalierbare Paper Management." Dario Frattini, Product Manager Office Solutions bei Ricoh Schweiz, ergänzt, dass Lasergeräte vor allem bei hohen oder sehr niedrigen Druckvolumen Sinn machen. Bei hohen Volumen würden die Kostenvorteile (Kosten pro Seite sowie TCO) spielen, bei sehr niedrigen Druckvolumen seien weder Standschäden zu erwarten noch ein erhöhter Supplies-Verbrauch durch Reinigungsvorgänge. Und auch Xerox erwähnt die Kosteneffizienz der Laser-Technologie und fügt zudem die höhere Zuverlässigkeit der Systeme an. Dem hält Giordano Sticchi, Leiter der Epson-­Niederlassungen Österreich und Schweiz, allerdings entgegen, dass Tinte in Unternehmen rapide an Boden gewinnt, während die Nachfrage nach Laserdruckern stagniert und sogar zurückgeht. Sticchi: "Der Grund ist schnell gefunden, denn mit Tintendruckern erhalten Unternehmen eine Fülle von Vorteilen wie geringeren Stromverbrauch, geringere CO2-Belastung der Umwelt, weniger Abfall und keine Unsicherheiten aufgrund etwaiger schädlicher Emissionen während des Betriebes, ohne dabei Kompromisse bei der Leistungsfähigkeit oder Flexibilität eingehen zu müssen."
 
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