Neue SwissID-AGB sorgen für Ärger

Neue SwissID-AGB sorgen für Ärger

(Quelle: Swisssign)
15. August 2019 - Die Swiss Sign Group hat die AGB rund um die SwssID erneuert und ist dabei alles andere als glücklich vorgegangen. Das Unternehmen gelobt nun Besserung.
Die rund 900'000 Nutzer einer SwissID haben laut einem Bericht von "SRF" jüngst eine Mail der Swiss Sign Group, die die SwissID anbietet, erhalten. In dieser Mail wurden die Kunden offenbar darüber informiert, dass per sofort neue AGB gelten. Wer den Dienst weiterhin nutze, erkläre sich mit den Änderungen einverstanden, ansonsten solle die SwissID nicht mehr genutzt und das Konto gelöscht werden.

Dieses kommunikativ äusserst unglückliche Vorgehen hat nun für harsche Kritik gesorgt. So werde nicht erklärt, was an den AGB neu ist, und auch die Tatsache, dass die Änderungen per sofort in Kraft treten, sorgt für Ärger. Der eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte Adrian Lobsiger erklärt gegenüber SRF, dass die Mitteilung der Swiss Sign Group unglücklich sei, schliesslich sei man auf das Vertrauen der Bevölkerung angewiesen. "Da kommt es darauf an, mit welcher Sprache man dem Bürger gegenüber tritt", wird Lobsiger zitiert.

Gegenüber dem "SRF"-Konsumentenmagazin "Espresso" zeigt sich das Unternehmen denn auch reumütig. Es seien verschiedentlich Klagen von Kunden eingegangen und man werde das nächste Mal transparenter, kundenfreundlicher und vor allem früher kommunizieren, so die Swiss Sign Group.

Die Änderungen in den AGB sollen vor allem den Anmelde- und Verifizierungsprozess betreffen. (mw)

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