Chromebooks im Bildungsbereich

Acer Chromebook 514 vs. Asus Chromebook C423
Chromebooks im Bildungsbereich

Chromebooks im Bildungsbereich

(Quelle: Acer)
Artikel erschienen in IT Magazine 2019/03
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2. März 2019 -  Schüler brauchen ein paar grundlegende Dinge, um das Beste aus ihrer Ausbildung herauszuholen. Chromebooks bieten für wenig Geld alles, um diese Grundlagen zu erfüllen. Wir haben zwei Modelle näher angeschaut.
Google hat mit Chromebooks in öffentlichen Schulen den Bildungsmarkt im grossen Stil erobert. Im Januar 2018 nutzten 25 Millionen Schüler ein Chromebook in der Schule, 30 Millionen Schüler nutzen Google Classroom und 80 Millionen G Suite for Education. Während die meisten Bildungsdienste von Google (einschliesslich Chromebooks) von Schülern und Lehrern in den USA genutzt werden, verzeichnet Google auch in Grossbritannien, Kanada und vielen anderen Ländern ein Wachstum. Google nimmt den Bildungsmarkt ernst und bietet Produkte an, die den Bedürfnissen von Schulbehörden, Lehrern und Schülern gleichermassen entsprechen.

Wieso Chromebooks?

Doch wieso sollte man als Schule oder Schüler auf ein Chromebook setzen? Dafür spricht einiges, und wohl nicht zuletzt der Preis. Chromebooks, die für das Klassenzimmer entwickelt wurden, können oftmals in grossen Mengen zu erheblichen Rabatten und damit sehr günstig gekauft werden, gerade im Vergleich zu Geräten wie iPads oder Windows Laptops. So können auch Schulen, die vielleicht nicht das Budget haben, eine grosses Anzahl iPads oder teure Rechner anzuschaffen, ihren Lehrern und damit den Schülern trotzdem die Tools zur Hand geben, die sie für den Unterricht heutzutage benötigen. Des Weiteren bietet Google eine Reihe an Sicherheits- und Administrations-Tools an, so dass die Geräte die Bedürfnisse von Schulen spielend erfüllen dürften.
Chromebooks funktionieren natürlich auch mit der Education Software von Google. Google Classroom und G Suite for Education sowie Googles Consumer-Anwendungen wie Gmail oder Google Keep sind in das Chrome-OS-Erlebnis integriert. Wenn diese Anwendungen vorhanden sind, können Schüler und Lehrer online oder offline arbeiten, und die Anwendung wird nahtlos mit den Servern von Google synchronisiert. Dies ist ideal für Schüler und ermöglicht es ihnen, sich auf die Aufgabe vor ihnen zu konzentrieren, anstatt sicherzustellen, dass die Dinge richtig gespeichert und synchronisiert werden.

Der Zugriff auf die Bildungs-Suite von Google ermöglicht es Lehrern beispielsweise, virtuelle Klassenzimmer zu erstellen, in denen Nutzer auf einfache Art mit anderen Schülern und Lehrern kommunizieren und zusammenarbeiten können. Die Anwendungen und Dienste sind leichtgewichtig und ressourcenschonend, so dass keine aufwändige, sprich teure Hardware benötigt wird. Was ein Chromebook von einem Education Chromebook unterscheidet, ist der Supportvertrag. Schulbezirke, die über Bildungskanäle einkaufen, können sich auch für verschiedene Ebenen der Unterstützung durch das Unternehmen, das die Chromebooks hergestellt hat, oder durch Google selbst entscheiden.

Dies kann den Vor-Ort-Service einschliessen und Käufer können sogar einen Google-Spezialisten anfordern, der Schülern und Lehrern persönlich hilft. Traditioneller Garantieservice ist auch über den Hersteller erhältlich, genau wie bei jedem anderen Chromebook.

Google hat allerdings einige Standards, an die sich ein Chromebook für die Bildungszertifizierung halten muss, aber es sind Anforderungen, denen fast alle Chromebooks genügen. Wenn Sie sich jemals gefragt haben, warum ein für Studenten entwickeltes Chromebook Kleinbuchstaben auf der Tastatur statt Grossbuchstaben wie die meisten anderen Tastaturen hat: Das liegt daran, dass es für ein kleines Kind, das das Lesen und Schreiben lernt, wichtig ist, dass eine Taste mit dem Zeichen markiert ist, das letztlich auf dem Bildschirm ausgegeben wird, wenn diese gedrückt wird.
 
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