Der schöne(re) Mann

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Der schöne(re) Mann

(Quelle: Swiss Made Software)
Artikel erschienen in IT Magazine 2018/10
Seite 1
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29. September 2018 -  Im Beauty-Bereich kommen tausende Ingredienzen zum Einsatz. Skin Match zeigt den Kunden, was sie auf ihre Haut auftragen und ob ­ethische Standards eingehalten werden.
Die Haut ist nicht nur das grösste Sinnesorgan, sondern auch wichtiges Kommunikationsmittel. Frauen, und immer öfter auch Männer, betreiben viel Aufwand, um jung, gesund und attraktiv zu wirken. Dabei kommt eine Vielzahl von Beauty-Produkten zum Einsatz, die aus bis zu hundert Ingredienzen bestehen können. Womit die eigene Haut genau behandelt wird, ist deshalb nur schwer zu sagen. Zu offensichtlichen Entscheidungsfaktoren wie Allergenen kommen ­ausserdem sogenannte "Frei von"-Präferenzen. Beispiele sind Palmöl oder Parabene, deren Verwendung ein Konsument nicht fördern möchte.

Transparenz in diesen Sektor bringt das Zürcher Start-up Skin Match. Basierend auf einem Online-­Profil mit Daten wie Hauttyp, Umwelteinflüsse und Farbe, aber auch Produktpräferenzen, zeigt das System anschliessend die Passfähigkeit – also ein "Match" – zu jedem Produkt.

Unabhängige Beratung

Kunden sind dabei aber nicht die Konsumenten, sondern Brands und Retailer. Brands stellen Produktinformationen für die Skin-Match-Datenbank zur Verfügung und können die Beratungslösung in ihre Online-Auftritte integrieren. Genauso die Retailer, die dem Kunden allerdings einen markenübergreifenden Überblick bieten. Seit dem Unternehmensstart vor anderthalb Jahren konnten 144 Brands gewonnen werden, die über 17000 Produkte anbieten. Ebenfalls im Angebot ist eine In-Store-iPad-Lösung: Hier können Kunden im Self-Service nach passenden Angeboten suchen. Aber auch die Verkäufer profitieren. "Firmen wie L’Oréal lancieren bis zu 300 neue Produkte jährlich. Für das Ladenpersonal ist es sehr schwierig, immer alle Inhaltsstoffe zu kennen", so Estella Benz, Skin Match CEO und Co-Founder. Kein Wunder, bedenkt man, dass die Skin-Match-Datenbank mittlerweile mehr als 11’600 Inhaltsstoffe enthält.

Ebenfalls interessant ist, dass die Retailer die Lösung bisher nicht als White Label verwenden. "Gerade in der Beratung legen Endkunden viel Wert auf Unabhängigkeit und Neutralität. Mit dem Skin-Match-Brand schaffen wir Ver­trauen", so Benz.
 
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