Axa und Thinxnet bringen neues Connected-Car-Angebot

Axa und Thinxnet bringen neues Connected-Car-Angebot

Axa und Thinxnet bringen neues Connected-Car-Angebot

(Quelle: Pixabay/geralt)
26. April 2018 -  Der Versicherer Axa und das Start-up Thinxnet testen in einem Pilotversuch ein neues Connected-Car-Angebot, mit dem Kunden das eigene Auto in ein Smart Car verwandeln können. Über die Vernetzung sollen dem Anwender dann zum Beispiel Füllstandswarnungen und Ortungsdienste zur Verfügung stehen. Ausserdem soll es ein Belohnungssystem für eine sichere Fahrweise geben.
Axa bringt gemeinsam mit dem deutschen Tech-Start-up Thinxnet einen Pilotversuch in Sachen Connected Car an den Start. Durch GPS-Technik, smarte Funktionen und eine spezielle App sollen Anwender das eigene Auto zum Smart Car machen können. Dafür hat Thinxnet eine Connected-Car-Lösung entwickelt, die das Auto durch einen OBD2-Stecker mit Mobilgeräten verbindet, wodurch das Fahrzeug unabhängig von Marke und Modell vernetzt werden soll. Das Hardware-Paket nennt sich Ryd und kommt mit einer gleichnamigen App.

Die Autolenker sollen nach der Installation neben Auskunft und Warnfunktionen zu Batterie- und Tankfüllstand auch Informationen über Fahrverhalten und zurückgelegte Strecken erhalten. Ausserdem soll die integrierte GPS-Technologie dem Besitzer eine Fahrzeugortung ermöglichen. "Jegliche Bewegungen des Fahrzeugs oder sogar Diebstähle werden dadurch mitgeteilt", sagt Thinxnet-Gründer und Executive Chairman Oliver Götz dazu. Und hier kommt der Motorfahrzeugversicherer Axa ins Spiel: Im Falle eines Schadens oder einer Panne sollen Kunden eine entsprechende Meldung via App auslösen, die den Fahrer dann automatisch mit dem Axa Service-Center verbindet.

Auch vorausschauendes Fahren soll künftig belohnt werden. Durch eine Analyse des Fahrverhaltens können dem Lenker bei sicherer Fahrweise Bonuspunkte gutgeschrieben werden, die sich dann bei Partnern wie Tesla, Carglass, Salt oder Adam Touring einlösen lassen sollen. Dabei legt der Versicherer Wert auf Datenschutz, wie Jürgen Scharfetter von Axa erklärt: "Es werden keine personenbezogenen Daten an die Axa weitergegeben, das Fahrverhalten hat deshalb keinen Einfluss auf die Versicherungsprämie. Ziel ist es, den Kunden auf diese Weise ein Feedback zu ihrer Fahrweise zu geben und damit einen Anreiz zu schaffen, diese zu verbessern, um so das Unfallrisiko zu reduzieren."

Das Angebot ist für Axa-Kunden kostenlos und wird in den nächsten sechs Monaten in der Deutschschweiz auf seine Akzeptanz getestet. Der Rollout erfolgt bei erfolgreichem Pilotversuch schweizweit ab 2019. (rpg)
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