Start-up Spinningbytes

Die Kunst, Daten in Wissen zu verwandeln

Die Kunst, Daten in Wissen zu verwandeln

(Quelle: Spinningbytes)
1. Oktober 2017 - Das Start-up Spinningbytes entwickelt Software, die automatisch relevante Informationen aus grossen Datensammlungen isolieren kann. Dabei geht es darum, Inhalte zu analysieren, um daraus neue Erkenntnisse zu gewinnen.
Artikel erschienen in IT Magazine 2017/10
Kann man aufgrund von Tweets herausfinden, in welchen Regionen das Herzinfarkt-Risiko grösser ist als in anderen? Ja, das geht, sagt das Start-up Spinningbytes, und stellt anhand von Twitter-Daten entsprechende Prognosen auf. Möglich macht dies die Verknüpfung der emotionalen Polarität von Tweets mit weiteren statistischen Daten, woraus ein System dann Aussagen zum Herzinfarktrisiko in bestimmten Gegenden treffen kann. Was für einige nach Zukunftsmusik klingen mag, ist für die Entwickler von Spinningbytes greifbare Realität, denn genau an solchen Anwendungen wird dort gearbeitet.
Ein frühes Highlight der Firmengeschichte war die Teilnahme an der Cebit 2016. Dafür bauten die Köpfe hinter Spinningbytes extra verschiedene Live-Demos, die nun auch Online ausprobiert werden können. (Quelle: Spinningbytes)
Spinningbytes hat heute mehrere festangestellte Mitarbeiter, bei Bedarf werden aber zusätzliche Leute für ­spezifische Projekte engagiert. (Quelle: Spinningbytes)


Von der Forschung zum Produkt

Gegründet wurde das Spin-off der ZHAW und ETH 2015 von Martin Jaggi, Fatih Uzdilli und Mark Cieliebak, die zu dieser Zeit alle im Bereich Computer Science in der Forschung tätig waren. Das Ziel lautete dabei von Anfang an, die Ergebnisse aus der Forschungsarbeit in die Wirtschaft zu übertragen: "Wir machten Forschung im Bereich Textanalyse und Machine Learning, wo wir auch ziemlich gute Resultate erzielten", erzählt Mark Cieliebak, Dozent für Datenanalyse und Software Engineering an der ZHAW und CEO von Spinningbytes. "Als wir die Firma gründeten, verfolgten wir vor allem eine Idee: Wie kann man aus Texten automatisch spannende Informationen herausziehen, die dann in einem Produkt verwendet werden können."

Eine solche Anwendung ist zum Beispiel Sentiment-Analyse. Dabei geht es darum zu erkennen, ob Texte, aber auch kürzere Äusserungen, inhaltlich als eher positiv, negativ oder neutral eingestuft werden können. Solche Anwendungen kann man dann zum Beispiel im Social Media Monitoring einsetzen, um herauszufinden, wie eine Firma oder ein Produkt wahrgenommen wird, wie sich das mit der Zeit verändert oder wie ein Unternehmen im Bezug zur Konkurrenz dasteht.
 
Seite 1 von 3

Neuen Kommentar erfassen

Anti-Spam-Frage Vor wem mussten die sieben Geisslein aufpassen?
Antwort
Name
E-Mail
SPONSOREN & PARTNER